Provence

Wein­bau­land­schaft im Süden Frank­reichs mit aus­ge­zeich­ne­ten Gemeinde-Appel­la­tio­nen wie z. B. Cas­sis, Bel­let, Palet­te und Ban­dol sowie den Groß­ap­pel­la­tio­nen Coteaux Varois, Coteaux d’Aix-en-Provence, Coteaux des Beaux und Côtes de Pro­vence, jede Appel­la­ti­on sieht neben Weiß- und Rot­wei­nen auch Rose­wei­ne vor, die meist den größ­ten Teil der Wein­pro­duk­ti­on aus­ma­chen. Lan­ge Zeit wur­de die Wein­pro­duk­ti­on der Pro­vence mit dem blass­ro­ten bis zwie­bel­far­be­nen Rose de Pro­vence iden­ti­fi­ziert. Doch zeigt sich gera­de am Rose de Pro­vence der Wan­del der Regi­on. Prä­sen­tier­te er sich frü­her oft als fader, plum­per, viel zu schwe­rer Wein (oft mit 14 Vol.% Alko­hol) ohne jede Fein­heit, ist ein Groß­teil die­ser Wei­ne heu­te frisch, leicht und fruch­tig. Die Vini­fi­ka­ti­on wur­de ver­bes­sert, die Trau­ben­sor­ten teil­wei­se gewech­selt und der Lese­zeit­punkt vor­ver­legt. Ins­be­son­de­re man­che Rot­wei­ne zei­gen sich deut­lich ver­bes­sert und erwei­sen sich als kör­per­reich mit mitt­le­rem Rei­fungs­po­ten­zi­al. Es sind meist Cuvées aus Gren­ache, Syrah, Cin­sault, Mour­vèd­re und Cari­gnan, ergänzt durch regio­na­le Sor­ten oder Caber­net Sau­vi­gnon. Die Weiß­wein­re­zep­tur sieht im Wesent­li­chen Clai­ret­te, Rol­le, Ugni Blanc, Bour­bou­lenc und teil­wei­se auch Sau­vi­gnon Blanc sowie Sémil­lon bzw. sel­te­ne hei­mi­sche Trau­ben vor.

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