Bandol

Süd­fran­zö­si­sche Appel­la­ti­on in der Umge­bung der gleich­na­mi­gen Hafen­stadt am Mit­tel­meer, aus der eini­ge der bes­ten Rot­wei­ne der Pro­vence kom­men. Die Basis die­ser Wei­ne lie­fert die Mour­vèd­re (mind. 50 Pro­zent Anteil in der Cuvée), die nir­gend­wo bes­se­re Qua­li­tä­ten erbringt als auf den son­nen­ver­brann­ten Ter­ras­sen west­lich von Tou­lon (ca. 1400 ha Reb­flä­che). Der aus ihr gewon­ne­ne Rot­wein wird in genau fest­ge­leg­tem Mischungs­ver­hält­nis mit ande­ren regi­ons­ty­pi­schen Reben assem­bliert: Gren­ache und Cin­sault (müs­sen gemein­sam mit Mour­vèd­re mind. 85 Pro­zent der Cuvée aus­ma­chen), Syrah und Cari­gnan. Der rote Ban­dol ist ein üppi­ger, feu­ri­ger und kör­per­rei­cher Wein, der trotz sei­nes Tan­nins sanft und wür­zig ist und sich meh­re­re Jah­re auf der Fla­sche ver­fei­nern und dabei qua­li­ta­tiv enorm stei­gern kann. Die Rosés (60 Pro­zent der Pro­duk­ti­on) sind lachs­far­ben, frisch und leben­dig, mit stei­gen­dem Mourvèdre-Anteil gut struk­tu­riert und eini­ge Zeit lager­fä­hig. Die weni­gen Weiß­wei­ne (etwa 5 Pro­zent) wer­den aus Clai­ret­te, Ugni Blanc, Bour­bou­lenc und max. 40 Pro­zent Sau­vi­gnon Blanc gewon­nen. Gute Erzeu­ger sind u. a. Castell-Reynoard, Pra­deaux, Rou­viè­re, Tem­pier, Van­niè­res.

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