Die Rebsorten

Die roten Sorten

Aglianico

Aus Grie­chen­land stam­men­de, heu­te in den ita­lie­ni­schen Regio­nen Kam­pa­ni­en und Basi­li­ka­ta vor­herr­schen­de Sor­te, die zu den bes­ten Rot­wein­sor­ten Ita­li­ens zählt. Lie­fert dunk­le, rauhsam­ti­ge Wei­ne mit kräf­ti­gem Gerb­stoff, die lan­ge halt­bar sind. Die bekann­tes­ten Aglanico-Weine sind Tau­ra­si und Aglia­ni­co del Vul­tu­re.

Alicante Bouschet

Fran­zö­si­sche Teinturier-Rebe (Petit Bou­schet x Grenache), die vor allem im süd­li­chen Frank­reich viel ange­baut  wird. Die Ali­can­te Bou­schet wird ger­ne farb­schwa­chen Rot­wei­nen bei­ge­mischt.

Aramon

Qua­li­ta­tiv wert­lo­se Mas­sen­wein­sor­te, die vor allem im Langue­doc, Rouss­il­lon und Hérault ange­baut wird. Aus der Ara­mon Trau­be wer­den Mee­re von blas­sen, geschmacks­ar­men Rot­wei­nen erzeugt.

Barbera

Barbera

Eigen­stän­di­ge Rot­wein­sor­te aus dem Pie­mont, die meist rein­sor­tig ver­go­ren wird und bekann­te Wei­ne wie den Bar­be­ra d’Asti und Bar­be­ra d’Alba ergibt. 1799 wur­de sie zum ers­ten Mal als vitis vini­fe­ra Mon­fer­ra­ten­sis erwähnt. Heu­te wird sie nahe­zu über­all in Ita­li­en kul­ti­viert, etwa im Oltre­pò Pave­se, in der Fran­ci­a­cor­ta, im Val­po­li­cel­la, im Tren­ti­no, in der Emilia-Romagna und in Süd­ita­li­en. Heu­te ste­hen sogar in Kali­for­ni­en Barbera-Reben. Barbera-Weine zeich­nen sich durch einen gerin­gen Gerbstoff- und hohen Säu­re­ge­halt aus. Die Sor­te neigt, wenn sie nicht zurück­ge­schnit­ten wird, zu Mas­sen­er­trä­gen, so daß aus ihr auch vie­le ein­fa­che und ein­fachs­te Wei­ne pro­du­ziert wer­den.

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Blauer Portugieser

Qua­li­ta­tiv mit­tel­mä­ßi­ge, aber reich­tra­gen­de Trau­be, aus der mil­de, gerb­stoff­ar­me Kon­sum­wei­ne erzeugt wer­den, die ent­fernt Bur­gun­der­art auf­wei­sen. Ob der Blaue Por­tu­gie­ser auch aus Por­tu­gal stammt, ist unklar. Nach­weis­bar ist sie im 18. lahr­hun­dert in Öster­reich, von wo sie nach Ungarn, Jugo­sla­wi­en und Deutsch­land gelang­te.

Blauer Wildbacher

Uralte Sor­te, die aus der West­stei­er­mark stammt und heu­te – von weni­gen Aus­nah­men abge­se­hen – nur dort noch erhal­ten ist. Unter dem Namen Schil­cher wird aus dem Blau­en Wild­ba­cher ein urtüm­li­cher, zwie­bel­far­be­ner Wein gekel­tert, der sich durch eine hohe Säu­re aus­zeich­net.

Blaufränkisch

Dun­kel­bee­ri­ge, herb-würzige Trau­be, die heu­te die wich­tigs­te Rot­wein­sor­te Öster­reichs ist. Sie wird vor allem im Bur­gen­land, aber auch im Anbau­ge­biet Car­nun­tum kul­ti­viert. Sie lie­fert prä­gnan­te, facet­ten­rei­che Wei­ne und wird neu­er­dings in edlen Cuvees mit Caber­net Sau­vi­gnon oder ande­ren Sor­ten ver­wen­det. In Deutsch­land heißt die Sor­te Lem­ber­ger und wird vor allem in Würt­tem­berg ange­baut, wo sie bes­se­re Wei­ne ergibt als der Spät­bur­gun­der. In Ungarn als Kek­fran­kos bekannt.

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Brachetto

Sel­ten gewor­de­ne Sor­te aus dem Pie­mont, die meis­tens für einen süßen Frizzante-Rotwein oder für süße Des­sert­wei­ne benutzt wird, ursprüng­lich jedoch cha­rak­ter­vol­le, tro­cke­ne Wei­ne ergab. In Frank­reich ist die Sor­te Bra­chet­to unter dem Namen Braquet bekannt.

Brunello

In der süd­tos­ka­ni­schen Stadt Mon­tal­ci­no gebräuch­li­che Bezeich­nung für die ört­li­che Spiel­art der Sangiovese-Traube, aus der der Bru­nel­lo di Mon­ta­ni­no gewon­nen wird.

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Cabernet Franc

Cabernet Franc

Ver­mut­lich eine Muta­ti­on der Caber­net Sau­vi­gnon, jedoch nicht annä­hernd von deren Rang. Des­halb wird die Sor­te vor allem zur Assem­bla­ge mit Caber­net Sau­vi­gnon und Mer­lot benutzt. Fünf bis fünf­zehn Pro­zent Caber­net Franc ver­lei­hen etwa dem Bor­deaux sei­ne pikan­te Wür­ze. Hoch­wer­ti­ge Wei­ne aus die­ser Sor­te gibt es nur in St-Emilion, gute an der unte­ren Loire (Bour­gueil, Chi­non, Anjou-Villages, Cham­pi­gny). In Nord­ita­li­en wur­de sie jahr­zehn­te­lang mit der Car-menére ver­wech­selt. Heu­te ist sie dort kaum noch vor­han­den. In den Wein­bau­län­dern der Neu­en Welt wird sie bei­na­he nur als Kom­ple­men­tär­trau­be ange­baut.

Cabernet Sauvignon

Alte Rot­wein­re­be, die wegen ihrer gerin­gen Erträ­ge und ihres gro­ßen Gerb­stoff­ge­halts hoch­klas­si­ge, dun­kel­far­bi­ge, lang­le­bi­ge Wei­ne her­vor­bringt und des­halb in vie­len Tei­len der Welt ange­baut wird. Im Duft erin­nert sie an Schwar­ze Johan­nis­bee­ren, Zedern­holz und schwar­zen Pfef­fer. Doch Cabernet-Sauvignon-Weine bestechen weni­ger wegen der Art als wegen der Fein­heit und Fül­le ihrer Aro­men. Wenn die Trau­be voll aus­rei­fen kann, ergibt sie viel­schich­ti­ge, gerb­stoff­rei­che Wei­ne. Als spät­rei­fen­de Sor­te muß sie in war­men Lagen ste­hen, damit der Wein nicht gra­sig oder nach grü­nem Pfef­fer schmeckt. Die Trau­ben sind mit­tel­groß und dicht mit dun­kel­blau­en, dick­scha­li­gen Bee­ren besetzt. Die Her­kunft die­ser Sor­te war lan­ge unklar. Inzwi­schen haben For­scher der Uni­ver­si­tät Bor­deaux her­aus­ge­fun­den, daß sie eine spon­ta­ne Kreu­zung von Caber­net Franc und Sau­vi­gnon Blanc ist. In Bor­deaux wur­de sie in gro­ßem Stil erst gegen Ende des 18. Jahr­hun­derts ange­baut. Da sie Bidu­re genannt wur­de, hal­ten Ampelo­gra­phen es für wahr­schein­lich, daß sie mit der Bitu­ric­catrau­be iden­tisch ist, die Pli­ni­us im ers­ten Jahr­hun­dert nach Chris­tus in sei­ner „Natu­ra­lis His­to­ria“ beschrie­ben hat. Der Name stammt von dem Stamm der Bitu­ri­ker, die zu jener Zeit am Nord­rand der Pyre­nä­en sie­del­ten. Heu­te gilt Bor­deaux als Urhei­mat der Cal­ber­net Sau­vi­gnon, spe­zi­ell das Médoc mit sei­nen kie­sel­stein­hal­ti­gen, was­ser­durch­läs­si­gen Böden wird aber auch im Süden und Süd­wes­ten in den letz­ten Jah­ren ver­stärkt ange­baut. In Ita­li­en und Spa­ni­en ist die Sor­te eben­falls stark in Mode gekom­men. Die größ­ten Anbau­flä­chen befin­den sich in Kali­for­ni­en, Chi­le, Süd­afri­ka, Aus­tra­li­en und Neu­see­land. Fast immer wird die Caber­net Sau­vi­gnon mit ande­ren Sor­ten assem­bliert.

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Caglioppo

Bes­te Rot­wein­sor­te Kala­bri­ens, die kör­per­rei­che, fein­wür­zi­ge Wei­ne mit kräf­ti­gem Tan­nin lie­fert. Sie stammt aus Grie­chen­land, wur­de aber schon vor über 2000 Jah­ren nach Ita­li­en impor­tiert. Der bekann­tes­te Gaglioppo-Wein ist der Ciro.

Carignan

Carignan

Neue Mas­sen­wein­sor­te, die vor allem in Süd­frank­reich ange­baut wird und maß­geb­lich für die Wein­über­schüs­se in Euro­pa ver­ant­wort­lich ist. Auch im Nord­os­ten Spa­ni­ens noch weit ver­brei­tet, wo sie Cari­ñe­na heißt. Wegen ihrer gro­ßen Erträ­ge auch in Süd­ka­li­for­ni­en, Mexi­ko und Latein­ame­ri­ka beliebt, wo schlich­tes­te Indus­trie­wei­ne aus ihr gewon­nen wer­den. Jedoch zei­gen sowohl Win­zer im Langue­doc und Rouss­il­lon als auch in Spa­ni­en (etwa im Prio­ra­to), daß sich aus ihr durch­aus auch fei­ne, cha­rak­ter­vol­le Cari­gn­an Wei­ne erzeu­gen las­sen, wenn sie ent­spre­chend zurück­ge­schnit­ten wird.

Canaiolo

Ertrags­star­ke, etwas rus­ti­ka­le Sor­te, die aus Mit­tel­ita­li­en stammt. Tra­di­tio­nell die zwei­te Sor­te im Chi­an­ti, jedoch stär­ker im umbri­schen Tor­gia­no ver­tre­ten.

Cinsaut

Cinsaut

In ganz Süd­frank­reich weit ver­brei­te­te Sor­te, die in den letz­ten Jahr­zehn­ten von Qua­li­täts­wein­win­zern in den Dépar­te­ments Aude und Hérault neu ent­deckt wur­de. In guten Lagen und mit stren­gem Beschnitt eig­net sie sich wegen ihrer dunk­len Far­be und Fruch­tig­keit gut zur Assem­bla­ge mit Mour­vèd­re, Grenache und auch Caber­net Sau­vi­gnon, denen sie Duft und Geschmei­dig­keit gibt. Sie wird jedoch fast nie allein gekel­tert. Auch in Alge­ri­en, Marok­ko und dem Liba­non ist sie weit ver­brei­tet (alter­na­ti­ve Schreib­wei­se: Cin­s­ault).

Corvina

Die Cor­vina oder Cor­vina Vero­ne­se ist eine tief­dunk­le Rot­wein­trau­be, wel­che die Basis für den Val­po­li­cel­la bzw. den Ama­ro­ne bil­det. Meist zusam­men mit Ron­di­nel­la und Moli­na­ra vini­fi­ziert, neu­er­dings jedoch auch ver­ein­zelt sor­ten­rein als Tafel­wein gekel­tert.

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Côt

Syn­onym für die Sor­te Mal­bec, die in Süd­west­frank­reich, vor allem in Cahors anzu­tref­fen ist, jedoch immer weni­ger ver­wen­det wird.

Counoise

Die Cour­noi­se ist eine qua­li­ta­tiv gute, spät­rei­fen­de Sor­te, die zu einem gerin­gen Anteil in vie­len Wei­nen von Chateauneuf-du-Pape zu fin­den ist.

Dolcetto

Auto­chtho­ne pie­mon­te­si­sche Sor­te, aus der die violett-roten, flei­schi­gen, tro­cke­nen Dol­cet­to Wei­ne erzeugt wer­den, die vor allem im Mon­fer­ra­to und in den Lang­he als sehr popu­lä­re All­tags­wei­ne gel­ten.

Dornfelder

Deut­sche Kreu­zungs­re­be (Hel­fen­stei­ner x Herold­re­be), die in den letz­ten Jah­ren vor allem in der Pfalz, in Rhein­hes­sen und in Würt­tem­berg ver­stärkt ange­baut wur­de. Dorn­fel­der ergibt dun­kel­ro­te, aromatisch-fruchtige Wei­ne ein­fachs­ten Zuschnitts, die teil­wei­se rest­süß aus­ge­baut wer­den.

Durif

In Kali­for­ni­en gebräuch­li­cher Zweit­na­me für die Peti­te Sirah.

Feteasca Neagra

Quan­ti­ta­tiv bedeu­tends­te Sor­te Rumä­ni­ens, qua­li­ta­tiv ziem­lich min­der­wer­tig. Auch als Schwar­ze Mäd­chen­trau­be bekannt.

Freisa

Die Frei­sa ist eine alte, sel­ten gewor­de­ne Trau­be aus dem pie­mon­te­si­schen Mon­fer­ra­to, aus der meist süße, schäu­men­de Rot­wei­ne gekel­tert wer­den, die aber auch prä­gnan­te, tro­cke­ne Rot­wei­ne ergibt.

Frühburgunder

Früh­rei­fe, aber dick­scha­li­ge Reb­sor­te, die für eine Muta­ti­on des Spät­bur­gun­ders gehal­ten wird. In gerin­gen Men­gen in Deutsch­lands Rotwein-Anbaugebieten zu fin­den. Trotz ihrer Farb­schwä­che kann Früh­bur­gun­der teil­wei­se her­vor­ra­gen­de Qua­li­tä­ten erge­ben. In Frank­reich heißt sie Pinot Made­lei­ne.

Gamay

Gamay

Tra­di­tio­nel­le Rot­wein­trau­be des Beau­jo­lais, aus der meist leich­te, herzhaft-fruchtige, aber auch eini­ge sub­stanz­rei­che­re Wei­ne gewon­nen wer­den. Die­se kom­men immer aus den Beaujolais-Cru-Lagen wie Brouil­ly, Mor­gon, Chi­rou­bles, Fleu­rie oder Moulin-à-Vent. Letz­te­re kön­nen ein paar Jah­re altern, wäh­rend ers­te­re, weil säure- und tan­nin­arm, eher jung getrun­ken wer­den müs­sen. Außer­dem wird die Gamay an der Loire ange­baut, wo sie vor­wie­gend für ein­fa­che Tafel­wei­ne gebraucht wird. Grö­ße­re Gamay-Anbauflächen gibt es auch in der Schweiz. In Kali­for­ni­en hat sich die Sor­te nicht durch­ge­setzt.

Garnacha (Grenache)

Garnacha (Grenache)

Häu­figs­te rote Sor­te in Spa­ni­en, die sowohl im Nor­den (Navar­ra, Rio­ja) als auch im Süden (La Man­cha) zu fin­den ist. Meist als Mas­sen­trä­ger miß­braucht, kön­nen auf kar­gen Böden jedoch fei­ne, zum Teil hoch­fei­ne Wei­ne aus ihr gewon­nen wer­den. Die bes­ten kom­men aus dem Prio­ra­to, wo die Gar­nacha einst weit ver­brei­tet war, dann jedoch von der Cari­ñe­na ver­drängt wur­de. Ihr Ursprung dürf­te im nord­spa­ni­schen Ara­gón lie­gen. Von dort ist sie nach Süd­frank­reich gekom­men, wo sie als Grenache wei­te Ver­brei­tung gefun­den hat. Die Gar­nacha ist die Basis­sor­te der Chateauneuf-du-Pape, außer­dem wer­den die Rose­wei­ne Lirac und Tavel aus ihr gewon­nen. Auf Sar­di­ni­en wird sie Can­no­nau genannt.

Jurançon Noir

Ziem­lich ein­fa­che Rot­wein­sor­te, die heu­te nur noch zu Ver­schnitt­zwe­cken ange­baut wird, etwa im Anbau­ge­biet von Gail­lac, sel­te­ner in Cahors. Auch in Jurançon selbst anzu­tref­fen, wird aber nicht für den wei­ßen Jurançon ver­wen­det.

Lambrusco

In Ita­li­en von Vene­ti­en bis Sizi­li­en ver­brei­te­te Sor­te, die von der Geträn­ke­indus­trie nicht sel­ten süß und friz­zan­te abge­füllt wird. Der klas­si­sche Lam­brusco ist jedoch ein stil­ler, tro­cke­ner und durch­aus wohl­schme­cken­der All­tags­wein.

Malbec

Malbec

Frü­her sehr popu­lä­re, heu­te wegen ihrer Ertrags­un­si­cher­heit (sie neigt zum Ver­rie­seln) auf dem Rück­zug befind­li­che Rot­wein­sor­te, die einen dun­kel­far­be­nen, tan­nin­star­ken Wein ergibt. Der berühm­tes­te ist der Cahors aus dem Süd­wes­ten Frank­reichs. Dort wird die Sor­te Cot genannt und mit ande­ren Sor­ten zum „schwar­zen Wein von Cahors“ ver­schnit­ten. Frü­her wur­de sie viel in Bor­deaux ange­baut, heu­te ist sie nur noch in weni­gen Wei­nen zu einem gerin­gem Anteil ent­hal­ten – etwa in eini­gen Gewäch­sen aus dem Gra­ves.

Marzemino

In einem klei­nen Bezirk im Tren­ti­no wach­sen­de Sor­te, aus der ein­fa­che, aber wohl­schme­cken­de, kirsch­fruch­ti­ge Rot­wei­ne erzeugt wer­den.

Merlot

Die Merlot-Traube bie­tet ein hete­ro­ge­nes Bild. Einer­seits ist sie eine ertrags­star­ke Sor­te und ergibt, wenn kei­ne men­gen­be­gren­zen­den Maß­nah­men ergrif­fen wer­den, ein­fa­che bäu­er­li­che Wei­ne. Ande­rer­seits sind eini­ge der größ­ten Rot­wei­ne der Welt aus ihr gekel­tert: die aus St-Emilion und vor allem aus Pome­rol, allen vor­an die legen­dä­ren Châ­teau Petrus und Le Pin. Auf den leh­mi­gen und san­di­gen Böden, die in die­sem Teil Bor­deaux‘ vor­herr­schen, ergibt sie rubin­ro­te, flei­schi­ge Wei­ne von gro­ßer Dis­tink­ti­on. Aller­dings wei­sen sie weni­ger Tan­nin, eine nied­ri­ge­re Säu­re und eine gerin­ge­re Lang­le­big­keit auf als Cabernet-Sauvignon-Weine, dafür eine höhe­re Alko­hol­gra­da­ti­on. Ihr Aro­ma ähnelt in der Jugend dem der Cabernet-Weine, wobei statt der her­ben, aris­to­kra­ti­schen Stren­ge eher süße, mal­zi­ge Töne in den Vor­der­grund tre­ten. Die ältes­ten Zeug­nis­se las­sen den Schluß zu, daß die Mer­lot aus dem Bereich St-Emilion und Pome­rol stam­men könn­te. Zumin­dest wur­de sie dort schon Anfang des 18. Jahr­hun­derts in gro­ßem Stil ange­baut. Von dort gelang­te sie ins Medoc, wo sie nach Caber­net Sau­vi­gnon die Haupt­sor­te in den Wein­ber­gen ist. Mitt­ler­wei­le ist sie in der gan­zen Welt ver­brei­tet. Ihre Reb­sor­te wächst schnel­ler als die Caber­net Sau­vi­gnon. Min­des­tens vier Grün­de sind dafür aus­schlag­ge­bend. Ers­tens reift sie eine Woche bis zehn Tage frü­her und kann also risi­ko­lo­ser aus­rei­fen, zwei­tens ord­net sich die Mer­lot Assem­bla­ge pro­blem­los ande­ren Reb­sor­ten unter. Drit­tens stellt sie nicht so hohe Ansprü­che auf die Lage und gedeiht auch im küh­le­ren Mikro­kli­ma. Vier­tens ist sie ertrag­rei­cher. Ita­lie­ner, Ost­eu­ro­pä­er und Aus­tra­li­er bau­en sie ver­stärkt an. In Kali­for­ni­en ist sie seit den 90er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts eine Mode gewor­den. Im Tes­sin wird Mer­lot schon seit Jahr­zehn­ten kul­ti­viert.

Montepulciano

In Mit­tel­ita­li­en ver­brei­te­te Sor­te mit Kern­ge­biet in den Mar­ken und den Abruz­zen. Lie­fert etwas der­be, oft alko­hol­las­ti­ge, in ihren bes­ten Qua­li­tä­ten jedoch fei­ne, wür­zi­ge Wei­ne (oft assem­bliert mit San­giove­se oder Uva di Troia). Die bekann­tes­ten sind Ros­so Cone­ro und der Ros­so Pice­no. In der Stadt Mon­te­pul­cia­no wird die Sor­te nicht ange­baut.

Morellino

Bezeich­nung für eine regio­na­le Art der Sangiovese-Traube, die in der Süd­tos­ka­na um den Ort Scan­sa zu fin­den ist.

Mourvedre

Ursprüng­lich spa­ni­sche Sor­te, die heu­te in der Pro­vence eine Renais­sance erlebt, etwa in Ban­dol. Mit ihren klei­nen, dick­scha­li­gen Bee­ren ergibt sie dun­kel­far­bi­ge, tan­nin­rei­che Wei­ne rei­che Wei­ne von urtüm­li­cher Fruch­tig­keit, die sich gut zum Ver­schnei­den eig­nen. In Spa­ni­en heißt die Sor­te Monast­rell und herrscht in den Anbau­ge­bie­ten Ali­can­te, Valen­cia, Jumil­la und Alm­an­sa vor.

Nebbiolo

Nebbiolo

Eine anspruchs­vol­le, spät­rei­fen­de Trau­be aus dem Pie­mont, die rela­tiv hell­far­be­ne, aber tan­nin­rei­che und lang­le­bi­ge Wei­ne ergibt. Sie ist seit 1303 im Nord­wes­ten Ita­li­ens akten­kun­dig. Ver­mut­lich ist sie aber sehr viel älter. Die berühm­tes­ten Nebbiolo-Weine sind der Baro­lo und Bar­ba­res­co. Bei­de wer­den sor­ten­rein ver­go­ren. Gat­ti­n­a­ra und Ghem­me kön­nen zu einem gerin­gen Anteil mit ande­ren Sor­ten assem­bliert wer­den. Auch der Roero und der Neb­bio­lo d’Alba sind sor­ten­rei­ne Nebbiolo-Varianten.

Petit Verdot

Wert­vol­le, spät­rei­fen­de Sor­te, die vor allem in Bor­deaux ange­baut wird und dort län­ger hei­misch ist als die Caber­net Sau­vi­gnon. Sie ergibt nahe­zu schwarz­ro­te, tan­nin­rei­che und stark säu­re­hal­ti­ge Wei­ne mit fei­ner Wür­ze, wird aber nur noch wenig ange­baut: In den meis­ten Margaux-Weinen ist sie zu rund fünf Pro­zent ent­hal­ten.

Petite Sirah

Mit­tel­mä­ßi­ge Reb­sor­te mit nicht ganz kla­rem Ursprung, in Kali­for­ni­en auch Durif genannt. Sicher ist, daß sie mit der ech­ten Syrah nichts zu tun hat. Ange­baut wird sie im hei­ßen San loaquin Val­ley, aber auch im küh­le­ren Mon­te­rey Distrikt. Hat sich als Ver­schnittsor­te für Zin­fan­del und Pinot Noir bewährt.

Picpoul Noir

Im Langue­doc behei­ma­te­te, alte Reb­sor­te, die auf den Sand­bö­den des Küs­ten­li­to­rals am Mit­tel­meer wächst. Zudem eine der 13 zuge­las­se­nen Reb­sor­ten des Châteauneuf-du-Pape.

Pinotage

Im Jah­re 1925 aus Pinot Noir und Cinsaut ein­ge­kreuz­te Reb­sor­te, die vor allem in Süd­afri­ka weit ver­brei­tet ist und dort die bes­ten Ergeb­nis­se gezei­tigt hat. Die Wei­ne sind rela­tiv dun­kel in der Far­be, haben in der Jugend ein erdig-würziges Bou­quet, ent­wi­ckeln aber schnell eine schö­ne, aus­drucks­vol­le Frucht. Dane­ben gibt es aber auch vie­le belang­lo­se, min­der­wer­ti­ge Pinotage-Weine in Süd­afri­ka.

Pinot Meunier

Wegen ihrer Frost­här­te die am häu­figs­ten ange­bau­te Sor­te in der Cham­pa­gne, wo sie als drit­te Varie­tät in den Cham­pa­gner ein­geht – aller­dings nur zu einem klei­nen Pro­zent­satz. Sie gilt als rus­ti­kal und derb-fruchtig, gehört nach tra­di­tio­nel­ler Auf­fas­sung jedoch in jeden guten Cham­pa­gner. Die Sor­te, die von der Pinot Noir abstammt, wird auch in Würt­tem­berg ange­baut und heißt dort Schwarz­ries­ling oder Mül­ler­re­be. Ihre Blät­ter sind wie mit Mehl bestreut.

Plavac Mali

Bes­te Rot­wein­sor­te in Slo­we­ni­en und Kroa­ti­en, die voll­mun­di­ge, kör­per­rei­che Wei­ne von außer­or­dent­lich gro­ßer Halt­bar­keit lie­fert.

Pinot Noir

Eine der ältes­ten Reb­sor­ten der Welt, aus der Wei­ne von erha­be­ner Ele­ganz, aber auch von plum­per Schlicht­heit erzeugt wer­den. In der Far­be prä­sen­tie­ren sie sich in mitt­le­rem Pur­pur­rot, ihr Aro­ma ist von süßer Fruch­tig­keit geprägt. Die Trau­ben sind auf­fäl­lig klein mit vie­len dünn­scha­li­gen Bee­ren. Ent­spre­chend tan­nin­arm ist der Wein. Vie­le Pinot-Noir-Winzer kel­tern daher die Trau­ben mit den Käm­men, um tan­nin­rei­che­re Wei­ne zu erhal­ten. Die Urhei­mat der Sor­te ist mit Sicher­heit das Bur­gund, wo sie bereits im 14. Jahr­hun­dert urkund­lich nach­ge­wie­sen ist. Ver­mut­lich exis­tier­te sie dort aber schon min­des­tens tau­send Jah­re frü­her. Heu­te ist die Pinot Noir prak­tisch die ein­zig ver­tre­te­ne rote Sor­te an der Cöte d’Or, wo sie die Gamay völ­lig ver­drängt hat. Cham­ber­tin, Musi­gny, Pom­mard und Vol­nay sind eini­ge der bekann­tes­ten Wein­na­men die­ser Gegend. Das berühm­tes­te Wein­gut ist die Domai­ne de la Romanee-Conti. Auch außer­halb des Bur­gund hat die Pinot Noir wei­te Ver­brei­tung gefun­den. Sie wird im Elsaß und in der Cham­pa­gne ange­baut, wo sie – zu Weiß­wein kel­tert – die Basis für den Cham­pa­gner lie­fert. In Deutsch­land, wo sie Spät­bur­gun­der oder Blau­er Bur­gun­der heißt, fin­det man sie in der Süd­pfalz, in Baden, in Ass­manns­hau­sen am Rhein, an der Ahr und am Mit­tel­main um Klin­gen­berg. Ver­ein­zelt trifft man Sor­te auch im öster­rei­chi­schen Bur­gen­land, in Süd­ti­rol und in der Tos­ka­na an. Aller­dings gelin­gen die Wei­ne in war­mem Kli­ma weni­ger gut. In Ame­ri­ka wird Pinot Noir in Car­n­e­ros, Sono San­ta Bar­ba­ra Coun­ty sowie im küh­len Ore­gon ange­baut. In Süd­afri­ka und Aus­tra­li­en ist sie ver­ein­zelt ver­tre­ten. Sie gehö­ren zu den weni­gen roten Trau­ben der Welt, die fast immer sor­ten­rein gekel­tert wer­den.

Prugnolo Gentile

Ört­li­che Spiel­art der Sangiovese-Traube im tos­ka­ni­schen Anbau­ge­biet Mon­te­pul­cia­no.

Sagrantino

Hoch­wer­tigs­te Rot­wein­sor­te Umbri­ens mit Haupt­an­bau­ge­biet um die Stadt Mon­te­fal­co. Lie­fert kräf­ti­ge, dun­kel­ro­te Wei­ne mit spür­ba­rer Wür­ze und leich­ter Süße im Bou­quet. Man­gels über­re­gio­na­len Inter­es­ses wur­den aus ihr jah­re­lang süße Des­sert­wei­ne erzeugt. Heu­te kel­tert man aus ihr wie­der zuneh­mend hoch­klas­si­ge, tro­cke­ne Wei­ne von gro­ßer, inne­rer Kom­ple­xi­tät.

Sangiovese

Sangiovese

Wich­tigs­te ita­lie­ni­sche Rot­wein­sor­te, deren Haupt­ver­brei­tungs­ge­biet in der Tos­ka­na liegt. Dort bil­det sie die Basis des Chi­an­ti, des Vino Nobi­le di Mon­te­pul­cia­no und des Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no und vie­ler ande­rer Rot­wei­ne. Aber auch in der Emilia-Romagna, in Umbri­en, Lati­um und in den Mar­ken ist sie weit ver­brei­tet. Es exis­tie­ren zahl­rei­che Spiel­ar­ten von ihr, so daß Reben­for­scher nicht von einer Reb­sor­te, son­dern von einer Reb­sor­ten­fa­mi­lie spre­chen. Sie reift rela­tiv spät und bringt fruch­ti­ge, aber auch tan­nin­her­be, säu­re­be­ton­te, rei­fe­be­dürf­ti­ge Wei­ne her­vor. Erwähnt wird die San­giove­se erst­mals 1722 in der Tos­ka­na. Doch spricht vie­les dafür, daß sie schon 2000 Jah­re frü­her in Ita­li­en bekannt war und von den Etrus­kern ange­baut wur­de.

Samtrot

Muta­ti­on der Mül­ler­re­be, in Würt­tem­berg neu ver­mehrt. Dort erzeugt man dar­aus soli­de bis fei­ne Sor­ten­wei­ne.

Schiava

Ita­lie­ni­scher Name für den Süd­ti­ro­ler Ver­natsch.

Schwarzriesling

In Würt­tem­berg übli­che Bezeich­nung für die Pinot Meu­nier.

Shiraz

In Aus­tra­li­en gebräuch­li­che Bezeich­nung für die Syrah-Traube. Benannt nach der per­si­schen Stadt Shiraz.

St. Laurent

Wahr­schein­lich aus dem Elsaß stam­men­de, heu­te nur noch in Öster­reich und ver­ein­zelt in Deutsch­land anzu­tref­fen­de Sor­te, die gerin­ge Ansprü­che an den Boden stellt, gute Erträ­ge garan­tiert und im bes­ten Fall einen deli­ka­ten, herb­fruch­ti­gen Rot­wein ergibt, oft aber auch fade und aus­drucks­los aus­fällt.

Syrah

Syrah

Eine der edels­ten Rot­wein­sor­ten der Welt, vor allem an der Rhô­ne zu Hau­se. Mehr oder min­der rein­sor­ti­ge Syrah-Weine sind der majes­tä­ti­sche Her­mi­ta­ge, der ele­gan­te­re Côte Rôtie, die leich­te­ren St-Joseph und Cor­nas sowie der rote Crozes-Hermitage. Im Chateauneuf-du-Pape und ande­ren Wei­nen der süd­li­chen Rhô­ne ist die Syrah eben­falls ent­hal­ten. Sie alle sind dun­kel­far­big, tan­nin­stark und mit einem bit­ter­sü­ßen, wür­zi­gen Bee­ren­aro­ma aus­ge­stat­tet. Ob die Reb­sor­te von der Rhô­ne stammt oder durch Händ­ler aus der Stadt Shiraz in Per­si­en dort­hin gebracht wur­de, ist unklar. In Aus­tra­li­en wird sie Shiraz genannt und ist neben der Caber­net Sau­vi­gnon die häu­figs­te Rot­wein­sor­te.

Tannat

Anspruchs­vol­le Sor­te aus dem Süd­wes­ten Frank­reichs, die schwarz­ro­te Wei­ne mit hohem Gerb­stoff­ge­halt ergibt. Aller­dings wird die Trau­be sel­ten allein, son­dern meist zusam­men mit ande­ren Sor­ten ver­go­ren. Man fin­det sie vor allem in Wei­nen aus dem Pyre­nä­en­vor­land, etwa dem Mad­iran, dem roten Tursan und de Bearn. Außer­halb Frank­reichs gibt es in Uru­gu­ay grö­ße­re Bestän­de.

Teinturier

Fran­zö­si­sche Bezeich­nung für alle Deck­wein­sor­ten, die eigens gezüch­tet wur­den, um farb­schwa­chen Rot­wei­nen mehr Far­be zu geben. Basis der meis­ten Teinturier-Reben ist der dun­kel­far­be­ne Tein­tu­ri­er de Cher, die mit der blas­sen Ara­mon ein­ge­kreuzt wur­de und so die Sor­te Peti Bou­schet ergab. Die Petit Bou­schet, die noch heu­te in Frank­reich viel ange­baut wird, wur­de dann in zahl­rei­chen Ver­su­chen wei­ter zur Teinturier-Traube ein­ge­kreuzt.

Tempranillo

Tempranillo

Bedeu­tends­te spa­ni­sche Reb­sor­te, aus der die Wei­ne der Ribe­ra del Duero und (zu einem hohen Anteil) der Rio­ja gekel­tert sind. Ört­lich auch Tin­to Fino oder Tin­to del Pai’s (etwa in der Ribe­ra del Duero) genannt, ergibt sie dun­kel­far­be­ne Wei­ne mit viel Gerb­stoff und einer kräf­ti­gen Säu­re, die sie für ein lan­ges Leben prä­de­sti­nie­ren. Unsi­cher ist, ob die Sor­te in ihrem Ursprung aus Spa­ni­en stammt oder im Mit­tel­al­ter aus Frank­reich impor­tiert wur­de. Heu­te ist sie in Frank­reich jeden­falls nicht mehr anzu­tref­fen.

Teroldego

Alte Rot­wein­sor­te aus dem Tren­ti­no, die auf den fla­chen Schwemm­land­bö­den um Mez­zo­co­ro­na ange­baut wird. Da als Mas­sen­trä­ger ange­se­hen, sind die meis­ten Teroldego-Weine gerbstoff- und säu­re­arm und recht ein­di­men­sio­nal. Die bes­ten besit­zen aber Cha­rak­ter und eine gro­ße Aro­men­tie­fe. Reb­wis­sen­schaft­ler ver­mu­ten, daß die Teroldego-Traube zur Fami­lie der Syrah-Gewächse gehört.

Trollinger

In Würt­tem­berg behei­ma­te­te Sor­te, hin­ter der sich die Süd­ti­ro­ler Ver­natscht­rau­be ver­birgt. Aus ihr wer­den meist blaß­ro­te, schlich­te, gele­gent­lich aber auch durch­aus deli­ka­te Wei­ne gewon­nen, die sich ört­lich gro­ßer Beliebt­heit erfreu­en.

Touriga

Hoch­wer­tigs­te por­tu­gie­si­sche Rot­wein­re­be, die die Basis aller guten Port­wei­ne bil­det. Die klein­bee­ri­ge Trau­be lie­fert nur gerin­ge Erträ­ge, wes­halb die Sor­te im Anbau zurück­ge­gan­gen ist. Oft auch Haupt­be­stand­teil guter Dãos.

Tsimlyansky Cherny

Wich­tigs­te Schaum­wein­trau­be der GUS-Staaten, vor allem am Don, aber auch auf der Krim ange­baut, wo sie die Basis für den roten Krim­sekt lie­fert. Da alko­hol­reich und säu­re­arm, muß der Wein ver­schnit­ten wer­den.

Vernatsch

Am häu­figs­ten ange­bau­te Sor­te in Süd­ti­rol, die in bes­se­ren Ver­sio­nen einen leich­ten, sam­ti­gen Wein mit deli­ka­tem Frucht- und Man­del­aro­ma, meist aber einen schlich­ten Wein ohne gro­ße Aus­drucks­kraft ergibt. Es gibt min­des­tens ein hal­bes Dut­zend Spiel­ar­ten der Vernatsch-Rebe.

Xynomavro

Bes­te Rot­wein­sor­te Grie­chen­lands, in den bekann­ten make­do­ni­schen Wei­nen Naous­sa und Amyn­te­on ent­hal­ten.

Zinfandel

Zinfandel

Rote Trau­be, aus der Wei­ne ganz unter­schied­li­cher Art erzeugt wer­den: Rot­wei­ne, Rose­wei­ne, Weiß­wei­ne (wenn ohne Scha­len ver­go­ren). Der typi­sche und cha­rak­ter­volls­te Wein ist jedoch immer ein roter Zin­fan­del. Die Sor­te wird fast aus­schließ­lich in Kali­for­ni­en ange­baut. Dort wer­den aus ihr teil­wei­se hoch­klas­si­ge, edle Rot­wei­ne erzeugt, aber auch zahl­rei­che Kon­sum­wei­ne, die die Ame­ri­ka­ner mit Eis­wür­feln trin­ken. White Zin­fan­del ist ein süßer Zin­fan­del. Ver­mut­lich stammt die Zin­fan­del­re­be von der ita­lie­ni­schen Primitivo-Rebe ab, die in gro­ßen Men­gen in Apu­li­en ange­baut wird und aus der eben­so schlich­te, ein­fa­che Tafel­wein­ver­schnit­te wie süße, gesprite­te Likör­wei­ne erzeugt wer­den.

Zweigelt

Erfolg­rei­che öster­rei­chi­sche Kreu­zungs­re­be (Blau­frän­kisch x St. Lau­rent), deren Wei­ne sich durch fruch­ti­ges Bou­quet, sam­ti­gen Kör­per und prä­gnan­ten Kirsch­ge­schmack aus­zeich­nen. In fast allen öster­rei­chi­schen Rot­wein­ge­gen­den anzu­tref­fen.

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