Frankreich

Bedeu­ten­des Wein­bau­land in Euro­pa, das eine Viel­zahl berühm­ter Wei­ne erzeugt, u. a. Bor­deaux, Bur­gun­der und Cham­pa­gner. Die Nati­on blickt auf eine lan­ge Wein­bau­ge­schich­te zurück, die wohl bereits durch die Grie­chen 600 Jah­re v. Chr. begrün­det und von den römi­schen Kolo­ni­sa­to­ren wei­ter geför­dert wur­de. Zunächst ver­brei­te­te sich die Rebe im Rhô­ne-Tal, im 2. Jahr­hun­dert bis nach Bur­gund und Bor­deaux, im 3. Jahr­hun­dert an die Ufer der Loire, im 4. Jahr­hun­dert bis in die Cham­pa­gne. Im Mit­tel­al­ter waren es v. a. die Klös­ter, die die Qua­li­tät der Wei­ne vor­an­trie­ben. Schon im 12. Jahr­hun­dert führ­ten die Fran­zo­sen regen Han­del mit Wein: mit den Eng­län­dern, spä­ter mit Schott­land, Hol­land und Deutsch­land. Frank­reich besitzt rund 100 Anbau­ge­bie­te für Land­wei­ne (Vin de Pays) sowie etwa 450 Appel­la­tio­nen (kon­trol­lier­te Her­kunfts­ge­bie­te) für Qua­li­täts­wei­ne, mit genau defi­nier­ten Reb­sor­ten, Anbau- und Her­stel­lungs­me­tho­den. (Frank­reich)

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