Roussillon

Anbau­ge­biet süd­lich von Nar­bon­ne mit den süd­lichs­ten Wein­ber­gen Frank­reichs, zwi­schen Langue­doc und spa­ni­scher Gren­ze am Mit­tel­meer gele­gen. Zen­trum ist die Stadt Per­pi­gnan. Die ers­ten Reben wur­den im 7. Jahr­hun­dert v. Chr. von den Grie­chen gepflanzt. Die ter­ras­sier­ten Hügel, das medi­ter­ra­ne, extrem son­nen­rei­che Kli­ma (mil­de Win­ter, hei­ße Som­mer) in Ver­bin­dung mit den kräf­ti­gen Nord­win­den bie­tet gute Vor­aus­set­zun­gen für den Wein­bau. Die Böden bestehen aus brau­nem und schwar­zem Schie­fer, Quarz­sand, Ton und Kalk­stein. Dane­ben gibt es Hügel mit Gesteins­schutt aus dem Plio­zän. Das Rouss­il­lon besitzt drei Appel­la­tio­nen für tro­cke­ne Wei­ne: Côtes du Rouss­il­lon, Côtes du Roussillon-Villages (ins­ge­samt ca. 9000 ha) und Col­liou­re. Die Regi­on ist auch bekannt für ihre alko­hol­ver­stärk­ten AOC-Süß­wei­ne (Vin Doux Natu­rel): Banyuls, Banyuls Grand Cru und Mau­ry sind Rot­wei­ne aus der Gren­ache Noir-Trau­be im Ran­cio-Stil aus­ge­baut, Rive­s­al­tes gibt es als Rot- und Weiß­wein, wäh­rend Mus­cat des Rive­s­al­tes aus der gleich­na­mi­gen wei­ßen Trau­be erzeugt wird.

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