Vin Doux Naturel

frz., Bezeich­nung für einen gespri­te­ten Süß­wein, bei dem die Gärung durch Zuga­be von Alko­hol unter­bro­chen wird und der Wein so sei­ne Rest­sü­ße zwi­schen 54 und 125 Gramm behält, z. B. die Weiß­wei­ne Mus­cat de Beaumes-de-Venise, Mus­cat de Fron- tignan, Mus­cat de Lun­el, Mus­cat de Mire­val, Mus­cat de Rive­s­al­tes und Mus­cat de Saint-Jean de Miner­vois. Die bekann­tes­ten roten Vins doux natu­rels, vor­ran­gig aus der Gren­ache-Trau­be, sind Banyuls, Mau­ry, Ras­teau und Rive­s­al­tes. Für die Her­stel­lung eines Vin Doux Natu­rel gibt es stren­ge Pro­duk­ti­ons­vor­schrif­ten. Die Trau­ben müs­sen einen Min­dest­ge­halt von 252 Gramm natür­li­chen Zucker pro Liter haben (etwa 14 Vol. % Alko­hol). Die Erträ­ge sind beschränkt und lie­gen je nach Anbau­ge­biet zwi­schen 20 und 30 hl / ha. Zuge­las­sen sind nur bestimm­te Reb­sor­ten (Gren­ache, Mac­ca­beu, Mal­voi­sie, Mus­cat Blanc à Petits Grains und Mus­cat d’Alexandrie für Mus­cat de Rive­s­al­tes). Der Aus­bau dau­ert 12 bis 30 Mona­te (Aus­nah­me Muscat-Weine). Der Wein muss einen Min­destalko­hol­ge­halt von 15 Vol. % auf­wei­sen.

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