Côtes de Meliton

Nach dem knapp 500 Meter hohen Berg Meli­ton benann­tes, ca. 450 ha umfas­sen­des nord­grie­chi­sches Her­kunfts­ge­biet an der Ägä­is (auch Playies Meli­ton genannt). Es liegt auf Sitho­nia, der mitt­le­ren der drei Halb­in­seln von Chal­ki­di­ki in der Pro­vinz Make­do­ni­en. Neben tro­cke­nen Weiß­wei­nen aus den hei­mi­schen Trau­ben­sor­ten Athi­ri, Assyr­ti­ko, Rodi­tis und Mala­gou­sia ist eine deut­li­che Ten­denz für fran­zö­si­sche Reb­sor­ten erkenn­bar. So wird z. B. Weiß­wein aus Sau­vi­gnon Blanc gekel­tert, dar­über hin­aus ent­ste­hen voll­mun­di­ge Vio­gniers und erst­klas­si­ge Char­don­nays. Bei den Sor­ten für die Rot­wein­her­stel­lung fin­det man haupt­säch­lich die cha­rak­te­ris­ti­sche Lim­nio-Trau­be, die z. T. mit Bor­deaux-Sor­ten ver­schnit­ten wird: Caber­net Sau­vi­gnon, Caber­net Franc und Mer­lot. Auch süd­fran­zö­si­sche Rot­wein­trau­ben wer­den kul­ti­viert, so Gren­ache oder auch Syrah, aus der rein­sor­ti­ge Wei­ne ent­ste­hen. Bekann­ter Erzeu­ger ist Carras.

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