Tocai Friulano

In der ita­lie­ni­schen Anbau­re­gi­on Friaul-Julisch Vene­ti­en, aber auch in Vene­ti­en weit ver­brei­te­te Weiß­wein­sor­te, die einen herz­haft fruch­ti­gen, in sei­nen bes­ten Qua­li­tä­ten sehr fei­nen und cha­rak­ter­vol­len, tro­cke­nen Wein ergibt. Er besitzt ein zar­tes, an Aka­zi­en­blü­ten, Heu und Apfel erin­nern­des Aro­ma und eine mil­de Säu­re. Die Sor­te ist ertrags­stark und muss zurück­ge­schnit­ten wer­den, um gute Qua­li­tä­ten zu lie­fern. Der Tocai Friu­la­no hat weder mit dem unga­ri­schen Toka­jer noch mit dem Tokay­er (Pinot Gris) aus dem Elsass etwas zu tun. Bis vor kur­zem galt er als auto­chtho­ne Sor­te des Fri­aul. Jüngs­te DNA-Analysen haben gezeigt, dass es sich bei ihm um eine Spiel­art des Sau­vi­gnon Vert (Sau­vi­gno­nas­se) han­delt. Ab dem Jahr 2008 darf der Wein auf Beschluss der EU nicht mehr unter dem Namen Tocai auf dem Eti­kett erschei­nen, um Ver­wechs­lun­gen mit dem unga­ri­schen Süß­wein zu ver­mei­den. Er soll dann wie die Sor­te in Friu­la­no umge­tauft wer­den.

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