Passito

ital., Süß­wein aus Trau­ben, die nach alt­bäu­er­li­cher Art auf Stroh­mat­ten getrock­net wer­den. Dabei ver­duns­ten bis zu 60 Pro­zent des Safts der Bee­ren, sodass die Most­aus­beu­te nur gering ist. Dazu und damit das Ver­hält­nis von Zucker/Säure gleich bleibt, wird beim Ein­trock­nen der Most stark kon­zen­triert. Im Gegen­satz zu edel­sü­ßen Wei­nen wird streng dar­auf geach­tet, dass die Trau­ben beim Trock­nen kei­nen Schim­mel anset­zen. Bekann­te Passito-Weine sind der Recio­to di Soave, der Ama­ro­ne (Val­po­li­cel­la), der Vin San­to (Tos­ka­na) sowie der Sfur­sat (Val­tel­li­na) und der Mos­ca­to di Pan­tel­le­ria Pas­si­to (Sizi­li­en). Passito-Weine wer­den jedoch in fast allen Regio­nen Ita­li­ens her­ge­stellt. Neu­er­dings wer­den die Trau­ben in eini­gen Regio­nen des Lan­des in Kühl­kam­mern unter kon­trol­lier­ten Bedin­gun­gen getrock­net, bei­spiels­wei­se im Val­po­li­cel­la.

1 Kommentar

  • […] ver­duns­ten zu las­sen und so eine höhe­re Zucker­kon­zen­tra­tion zu errei­chen. Wer­den süße Passito-Weine ange­strebt (oder Recioto-Weine), wer­den die Trau­ben meh­re­re Wochen, mögli­cher­weise […]

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