Amarone

Alko­hol­schwe­rer, aber sehr fei­ner Rot­wein aus dem Val­po­li­cel­la (Vene­ti­en), erzeugt aus den Sor­ten Cor­vina Vero­ne­se, Ron­di­nel­la, Moli­na­ra und Kom­ple­men­tär­trau­ben in den dort vor­ge­schrie­be­nen Mischungs­ver­hält­nis­sen. Die Trau­ben wer­den voll­reif und mög­lichst gesund gele­sen, tra­di­tio­nell auf Stroh­mat­ten unter dem Dach gut belüf­te­ter Häu­ser teil­ge­trock­net, um Weih­nach­ten her­um (gele­gent­lich auch im Febru­ar) gekel­tert und dann ver­go­ren. Der Wein reift zwei Jah­re im Holz­fass und erweist sich dann als ein dun­kel­ro­ter, kon­zen­trier­ter, tro­cke­ner Wein von gro­ßem Geschmacks­reich­tum, wobei eine schokoladig-süße Note für ihn typisch ist. Heu­te fin­det das Appas­si­men­to viel­fach in künst­lich kli­ma­ti­sier­ten Kam­mern statt. Die Rei­fung im Holz, die frü­her bis zu zehn Jah­re betrug, ist auf ein Mini­mum redu­ziert wor­den, wobei nicht sel­ten Bar­ri­ques statt der tra­di­tio­nel­len gro­ßen Fäs­ser ver­wen­det wer­den. Die Ama­ro­ne von Dal For­no und Quin­tarel­li sind welt­weit ein­zig­ar­ti­ge Wei­ne. Aber auch Alle­gri­ni, Fratel­li Tede­schi, Cor­te Sant’Alda, Bri­gal­die­ri und Sere­go Ali­ghie­ri gehö­ren zu den füh­ren­den Amarone-Erzeugern.

1 Kommentar

  • […] meh­re­re Wochen, mögli­cher­weise sogar meh­re­re Mona­te lang getrock­net. Das gilt auch für den Ama­ro­ne del­la Valpo­li­cella und den Sforz­a­to di Valtel­lina. Wird dage­gen nur ein leicht […]

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