Mantinia

Grie­chi­scher Ort auf dem Pelo­pon­nes und gleich­na­mi­ges Her­kunfts­ge­biet für tro­cke­ne Qua­li­täts­wei­ne (OPAP). Das etwa 600 Meter hoch gele­ge­ne Mantinia-Plateau zeich­net sich durch ein küh­les Kli­ma aus, so dass sich eini­ge Win­zer in man­chen Jah­ren gezwun­gen sehen, die Säu­re der Wei­ne zu mil­dern (Dea­zi­di­fi­ka­ti­on). Man­ti­nia ist ein gutes Ter­ro­ir für Weiß­wei­ne. Der wei­ße Man­ti­nia muss zu mind. 70 Pro­zent aus der wei­ßen Mosko­fi­le­ro-Trau­be, der Haupt­sor­te des Gebiets, gewon­nen sein. Meist ist er ein rein­sor­ti­ger, tro­cke­ner Weiß­wein mit leben­di­ger Frucht. Auch sor­ten­rein gekel­ter­te Char­don­nays und Gewürz­tra­mi­ner wer­den als Land­wei­ne (VdP) ange­bo­ten. Wich­ti­ge Erzeu­ger sind Yan­nis Tse­l­epos, der sich wesent­lich um die hei­mi­sche Mosko­fi­le­ro ver­dient gemacht hat, Cam­bas, Spiropoulos.