Torrontés

Spa­ni­sche Weiß­wein­trau­be (auch Toron­tés geschrie­ben), die ursprüng­lich aus Gali­ci­en stammt. Sie ergibt leich­te Wei­ne mit guter Säu­re und aus­ge­präg­tem Muskat-Bou­quet. Sie wird in ganz Gali­ci­en (Ribei­ro) und in Cór­do­ba ange­baut. Die größ­ten Bestän­de befin­den sich jedoch in Argen­ti­ni­en, wohin die Sor­te bereits im 19. Jahr­hun­dert expor­tiert wur­de, spe­zi­ell in die Pro­vin­zen Sal­ta und La Rio­ja. Aller­dings hat sie sich inzwi­schen gene­tisch so weit von der spa­ni­schen Mut­ter­re­be ent­fernt, dass die Wei­ne ein­an­der kaum mehr ähneln. In den hoch gele­ge­nen And­en­tä­lern besitzt sie mehr Säu­re und mehr Mus­kat­wür­ze als in Gali­ci­en (wes­halb sie dort immer noch oft mit Che­nin Blanc oder Pedro Xímé­nez ver­schnit­ten wird). Man unter­schei­det in Argen­ti­ni­en zwi­schen der Tor­ron­tés Men­do­zi­no, der Tor­ron­tés San­jua­ni­no und der Tor­ron­tés Rio­ja­na. Letz­te­re ist die hoch­wer­tigs­te Spiel­art die­ser Sor­te. In Chi­le hat sich die Sor­te nicht durch­ge­setzt. Dort ist sie unter dem Namen Toron­tel bekannt.

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