Pressmost

Der Teil des Mos­tes, der durch Pres­sen aus den Bee­ren läuft. Im Gegen­satz zum Vor­lauf­most ist der Nach­lauf weni­ger hoch­wer­tig. Für die bes­ten Wei­ne oder Cuvées wird meist nur ein Teil des Press­mos­tes ver­wer­tet. Bei der Cham­pa­gner­her­stel­lung heißt er »Rebe­che«. Für das Pres­sen der Cham­pa­gner­trau­ben gel­ten fol­gen­de Vor­ga­ben: Aus 4 Ton­nen Trau­ben dür­fen nur 25,5 hl Most gekel­tert wer­den. Die ers­ten 2050 Liter wer­den als Cuvée oder Tête de Cuvée bezeich­net, die rest­li­chen 500 Liter nennt man Tail­le. Was dar­über hin­aus gekel­tert wird, heißt Rebè­che. Er darf nicht zur Cham­pa­gner­be­rei­tung ver­wen­det wer­den, son­dern aus­schließ­lich für die Destil­la­ti­on von Brän­den.

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