Cornas

Dorf am west­li­chen Rhô­ne-Ufer, in der Nähe der fran­zö­si­schen Stadt Valence, das dem Rot­wein den Namen gege­ben hat. Er gilt neben Her­mi­ta­ge und Côte Rôtie als der drit­te gro­ße fran­zö­si­sche Rot­wein der Rhô­ne. Der Name ist kel­ti­scher Her­kunft und bedeu­tet »ver­brann­te Erde«. Das natür­li­che Amphi­thea­ter, das durch die Fluss­bie­gung ent­steht, umfasst etwa 90 ha Reben. Die Hän­ge sind so steil, dass die aus Quarz- bzw. Gra­nit­sand bestehen­den Böden von Mäu­er­chen gehal­ten wer­den müs­sen. Aus­schließ­lich Rot­wein ent­steht hier, rein­sor­tig aus Syrah gewon­nen, nahe­zu schwarz in der Far­be, kör­per­reich, mit würzig-erdigem Geschmack, Him­beer­aro­men, viel rau-süßem Tan­nin und einer lan­gen Lebenserwartung.In sei­ner Jugend recht unge­bär­dig und rus­ti­kal, benö­tigt die­ser außer­ge­wöhn­li­che Wein oft meh­re­re Jah­re, um sich zu glät­ten. Spit­zen­wei­ne wie die von Augus­te Clape kön­nen einem Her­mi­ta­ge schon nahe kom­men. Ein ande­rer inno­va­ti­ver Erzeu­ger ist Jean-Luc Colom­bo.

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