Côte Rôtie

Erst­klas­si­ges fran­zö­si­sches Anbau­ge­biet (AOC) an der nörd­li­chen Rhô­ne, eini­ge Kilo­me­ter süd­lich der Stadt Vien­ne. Einer plötz­li­chen Bie­gung nach Süd­wes­ten, die die Rhô­ne bei Vien­ne nimmt, ver­dankt die Côte Rôtie ihren Wein, der zu den feins­ten Rot­wei­nen der Welt zählt. Die Appel­la­ti­on stellt aus­schließ­lich Rot­wein her. Auf stark son­nen­be­schie­ne­nen Schie­fers­teil­hän­gen ent­steht ein unge­mein kom­ple­xer, wuch­ti­ger Spit­zen­wein. Er wächst auf 200 ha steil zum Fluss abfal­len­den Hän­gen, die mit Syrah bestockt sind. Um sein bis­wei­len ani­ma­li­sches, stren­ges Aro­ma und den Tan­ninreich­tum zu mil­dern, dür­fen ihm bis zu 20 Pro­zent wei­ße Vio­gnier-Trau­ben zuge­ge­ben wer­den (in der Pra­xis max. 5 Pro­zent). Côte Blon­de und Côte Bru­ne sind Unter­zo­nen mit ver­schie­de­nen Böden, wobei die Côte Blon­de die fei­ne­ren, die Côte Bru­ne die kör­per­rei­che­ren Wei­ne erbringt. Tra­di­tio­nell wer­den die Wei­ne bei­der Zonen mit­ein­an­der ver­schnit­ten. Eini­ge der bes­ten Win­zer fül­len sie jedoch unver­schnit­ten ab. Her­aus­ra­gen­de Erzeu­ger sind Chapou­tier, Gui­gal, Ogier, Rostaing.

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