Savoyen

Wein­bau­ge­gend in den Dépar­te­ments Savo­ie und Haute-Savoie in den fran­zö­si­schen West­al­pen. Die weit aus­ein­an­der lie­gen­den Wein­ber­ge mit unter­schied­lichs­ten Bedin­gun­gen befin­den sich zwi­schen dem Gen­fer See und dem Tal der Isè­re. Etwa 1800 ha Reben ste­hen im Ertrag. In der Haupt­sa­che wird Weiß­wein her­ge­stellt, der meist leicht, frisch und sprit­zig ist. Er stammt haupt­säch­lich von der auto­chtho­nen Trau­ben­sor­te Jac­què­re, die mil­de, tro­cke­ne Wei­ne ergibt, oft auch von Chas­selas, die an den Ufern des Gen­fer Sees wächst. Altes­se, eine fei­ne Savoy­er Trau­be, ergibt die unter dem Namen Rous­set­te de Savo­ie bekann­ten AOC-Weiß­wei­ne. Die klei­ne Weißwein-Appel­la­ti­on, Seyssel, rund um das gleich­na­mi­ge Dorf (ca. 80 ha), erzeugt fei­ne und tro­cke­ne Still­wei­ne aus Altes­se und Schaum­wei­ne aus der sel­te­nen Molet­te (AOC Seyssel Mousseux) nach der Métho­de Tra­di­ti­on­nel­le. Aus Rous­s­an­ne, die hier auch Ber­ge­ron genannt wird, wer­den cha­rak­ter­vol­le­Weiß­wei­ne gewon­nen, u. a. der wohl bekann­tes­te Wein der Gegend: Rosés sind vor­ran­gig leicht und süf­fig. Sie wer­den aus Pinot Noir oder Gamay und auf der Grund­la­ge der bemer­kens­wer­tes­ten roten Sor­te der Gegend gewon­nen: Mon­de­u­se. Die­se ein­hei­mi­sche Trau­be ergibt pfeff­ri­ge, kräf­tig struk­tu­rier­te Wei­ne mit Cha­rak­ter und Qua­li­tät.

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