Ökologischer Weinbau

In den 1960er und 1970er Jah­ren ent­wi­ckel­tes, »alter­na­ti­ves« wein­bau­li­ches Anbau­sys­tem. Die Art des Wein­baus ist auf die Gesund­heit von Natur und Ver­brau­cher aus­ge­rich­tet. Der zen­tra­le Gedan­ke ist die Umwand­lung des Wein­bergs von der Mono­kul­tur hin zu grö­ße­rer bio­lo­gi­scher Viel­falt, die Stei­ge­rung der Boden­frucht­bar­keit sowie die Abhär­tung der Reben gegen Scha­der­re­ger und Krank­hei­ten. 1985 wur­de der öko­lo­gi­sche Wein­bau durch natio­na­le Richt­li­ni­en des deut­schen Bun­des­ver­ban­des Öko­lo­gi­scher Wein­bau pri­vat­recht­lich gere­gelt und 1991 inner­halb der EU-Richtlinien für den öko­lo­gi­schen Land­bau (EU-VO 2092/91) recht­lich mani­fes­tiert. In Deutsch­land ist er weit­ge­hend in pri­vat­recht­li­chen Anbau­ver­bän­den orga-nisiert (ECOVIN, Bio­land, Natur­land, Deme­ter, Gäa), deren Stan­dards wei­ter­ge­hend for­mu­liert sind als in der EU-Verordnung.

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