Lambrusco

Popu­lä­rer ita­lie­ni­scher Rot­wein, der um die Stadt Reg­gio Emi­lia wächst und leich­te, alko­hol­ar­me Rot­wei­ne ergibt, die in den Geschmacks­rich­tun­gen tro­cken, halb­tro­cken, lieb­lich sowie süß und stets als schäu­men­der Friz­zan­te auf den Markt kom­men. Die meis­ten Lambrusco-Weine wer­den heu­te nach der Charmat-Methode ver­go­ren. Tra­di­tio­nel­le Lambrusco-Weine, die durch Gär­un­ter­bre­chung zum Schäu­men gebracht wer­den, fin­det man nur noch sehr sel­ten. Die Wei­ne wer­den aus der Lambrusco-Rebe gewon­nen, von der es etwa 60 ver­schie­de­ne Unter­ar­ten gibt. Gemein­sam ist ihnen, dass sie an hohen Holz­ge­stel­len ran­ken und eben­so wuchs­kräf­tig wie ertrags­stark sind. Die drei wich­tigs­ten Lambrusco-Untersorten sind der Lam­brusco di Sor­ba­ra (der leich­tes­te und zar­tes­te), der Lam­brusco Sala­mi­no (der dun­kels­te und strengs­te) und der Lam­brusco Gras­paros­sa (der rus­ti­kals­te und gröbs­te). Alle drei Wei­ne haben eine eige­ne DOC. Dane­ben gibt es den Lam­brusco Reg­gia­no, der das größ­te Anbau­ge­biet umfasst und aus den Unter­sor­ten Maes­tri, Mon­te­ric­co, Sala­mi­no und / oder Sor­ba­ra gewon­nen wird. Dazu darf die Sor­te Ance­lot­ta kom­men (bis 15 Pro­zent). Der größ­te Teil des süßen, teil­wei­se in Dosen abge­füll­ten und für den US-amerikanischen Markt bestimm­ten Lam­brusco fällt in die­se Kate­go­rie.

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