Attika

Süd­öst­li­che Halb­in­sel Mit­tel­grie­chen­lands mit der Lan­des­haupt­stadt Athen in der Pro­vinz Ste­rea Hel­las. Im 19. Jahr­hun­dert war die Regi­on mit 12 000 ha Reb­land die größ­te Anbau­zo­ne des Lan­des. Heu­te beträgt die Reb­flä­che etwa die Hälf­te und ver­rin­gert sich fort­wäh­rend. Atti­ka (auch Atti­ca) hat kei­ne Qua­li­täts­wein­zo­nen (weder OPAP noch OPE); die kah­len Gebirgs­zü­ge bestehen aus Kalk­stein und Mar­mor, die leich­ten Böden sind stei­nig und dürr. Die meis­ten Wein­ber­ge befin­den sich an der Ost­küs­te und wer­den von der wei­ßen Sava­tia­no-Trau­be domi­niert, die 90 Pro­zent der Gesamt­reb­flä­che ein­nimmt. Dazu tre­ten ande­re grie­chi­sche Sor­ten (Assyr­ti­ko, Agior­gi­ti­ko) sowie fran­zö­si­sche Sor­ten (v. a. Caber­net Sau­vi­gnon und Char­don­nay). Von der Domai­ne Evha­ris kom­men sehr schö­ne rein­sor­tig gekel­ter­te Syrah-Wei­ne. Wei­te­re Erzeu­ger sind Fra­gou, Harlaf­tis.