Weinsäure

Zusam­men mit der Apfel­säu­re eine der bei­den Haupt­säu­ren im Wein. Bei­de Säu­ren zusam­men machen rund 90 Pro­zent der Gesamt­säu­re aus. Die Wein­säu­re ist beson­ders hoch­wer­tig und erwünscht; sie ist weich und schmeckt ange­nehm (Wein­trau­ben sind übri­gens die ein­zi­gen Früch­te, in denen die­se Säu­re vor­kommt). In küh­len, regen­rei­chen und son­nen­ar­men Jah­ren kann sie von der har­ten Apfel­säu­re domi­niert wer­den. In alko­ho­li­scher Lösung neigt sie dage­gen zu kris­tal­li­ner Aus­schei­dung, ins­be­son­de­re wenn sie in sehr hohen Kon­zen­tra­tio­nen vor­liegt. Das bedeu­tet, dass der Wein einen Teil der Wein­säu­re als Wein­stein aus­schei­det. Er bil­det sich am Boden oder an den Wan­dun­gen des Fas­ses, teil­wei­se auch in der Fla­sche.

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