Transvasierverfahren

Metho­de der Schaum­wein-Her­stel­lung, bei der die Wei­ne zwar in der Fla­sche ver­go­ren wer­den, nach dem Degor­gie­ren jedoch in einen Stahl­tank umge­füllt, dort mit Ver­sand­do­sa­ge ver­se­hen und danach unter Druck auf neue Fla­schen gefüllt wer­den. Das Trans­va­sier­ver­fah­ren wird in der nor­ma­len Schaum­wein­pro­duk­ti­on nur sel­ten ange­wen­det, weil es umständ­li­cher, aber nicht bes­ser ist als die Métho­de Tra­di­ti­on­nel­le bzw. Cham­penoi­se. Die Cham­pa­gner­in­dus­trie greift auf das Trans­va­sier­ver­fah­ren ledig­lich zurück, um Fla­schen­for­ma­te grö­ßer als Jero­boam (3 Liter) zu fül­len. Da der Innen­druck zu groß wäre, wenn der Wein in die­sen For­ma­ten ver­go­ren wird, wer­den von Reho­boam (4,5 Liter) bis Nebu­kad­ne­zar (15 Liter) alle Groß­for­ma­te mit Schaum­wein aus klei­nen Fla­schen gefüllt, die nach dem Trans­va­sier­ver­fah­ren her­ge­stellt wur­den. In den Län­dern der Neu­en Welt wird ein Groß­teil des hoch­wer­ti­gen Schaum­weins nach der Trans­va­sier­me­tho­de her­ge­stellt.

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