Ribatejo

Gro­ßes, auf­stre­ben­des DOC-Anbau­ge­biet in Por­tu­gal, nord­öst­lich von Lis­sa­bon, aus dem Mas­sen­wei­ne kom­men. Über­wie­gend­wer­den Weiß­wei­ne erzeugt, jedoch gibt es auch immer mehr bemer­kens­wer­te rote Gewäch­se. Die Zone liegt im land­wirt­schaft­li­chen Her­zen Por­tu­gals in der wei­ten Fluss­land­schaft bei­der­seits des Flus­ses Tejo. Die Wei­ne (etwa 800 000 hl / Jahr) wer­den ganz erheb­lich durch die sehr unter­schied­li­chen Böden geprägt: Die san­di­gen Böden der fla­chen Ufer­land­schaf­ten (Cam­po) brin­gen leich­te­re Wei­ne her­vor, die schwe­ren leh­mi­gen Böden (Bar­ro) und der stei­ni­ge Boden (Charne­ca) des Hügel­lands erge­ben gehalt­vol­le, lang­le­bi­ge Wei­ne. Eini­ge Win­zer stel­len sehr gute Gar­ra­fei­ras her, die zu den bes­ten Por­tu­gals zäh­len (z. B. Quin­ta do Casal Bran­co). Die Rot­wei­ne sind voll­mun­dig, rund und har­mo­nisch, die fein­fruch­ti­gen Weiß­wei­ne wer­den häu­fig rein­sor­tig aus Fernão Pires erzeugt. Die Land­wei­ne kom­men unter der Bezeich­nung Vin­ho Regio­nal Riba­te­ja­no auf den Markt (z. B. von Quin­ta da Alor­na). Sie sind aus hei­mi­schen sowie inter­na­tio­na­len Reb­sor­ten und wer­den als Sor­ten­wei­ne ange­bo­ten.

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