Barbaresco

Bekann­ter pie­mon­te­si­scher Rot­wein, der aus vier Gemein­den in den Lang­he (Bar­ba­res­co, Nei­ve, Trei­so sowie Tei­le der Gemein­de Alba) mit etwa 500 ha Reben kommt und in sei­nen bes­ten Qua­li­tä­ten zu den gro­ßen Rot­wein­ge­wäch­sen Ita­li­ens gehört. Er wird rein­sor­tig aus Neb­bio­lo-Trau­ben erzeugt und darf den DOCG– Vor­schrif­ten zufol­ge erst nach zwei Jah­ren in den Han­del kom­men. Wenigs­tens ein Jahr davon muss er im Holz­fass gereift sein. Wird der Wein als Riser­va dekla­riert, darf er sogar erst nach vier Jah­ren frei­ge­ge­ben wer­den. Ins­ge­samt wer­den in dem klei­nen Anbau­ge­biet durch­schnitt­lich 2,5 Mio. Fla­schen jähr­lich erzeugt. Der Wein hat eine trans­pa­ren­te, rubin- bis gra­nat­ro­te Far­be, zeigt Aro­men von Frucht­kon­fi­tü­re, Lakrit­ze, Herbst­laub und Tabak, besitzt ein kräf­ti­ges, manch­mal sprö­des Tan­nin und kann sich 5 bis 20 Jah­re auf der Fla­sche ver­fei­nern, je nach Jahr­gang und Qua­li­tät. Bekann­tes­ter Erzeu­ger ist Gaja, der men­gen­mä­ßig bedeu­tends­te die Genos­sen­schaft Can­ti­na dei Pro­dut­to­ri del Bar­ba­res­co.

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