Weinregion Süditalien

Apulien

Die Fül­le bekann­ter und namen­lo­ser DOC-Rotweine von teils ordent­li­cher, teils mit­tel­mä­ßi­ger Qua­li­tät macht es schwer, ein­zel­ne Gebie­te beson­ders her­vor­zu­he­ben. Da das Kli­ma von Nor­den nach Süden homo­gen warm ist und die Böden gan­zer Land­stri­che für den Wein­bau geeig­net sind, hängt die Güte eines Weins stark vom ein­zel­nen Erzeu­ger ab.

Tempel der Segesta

Die Haupt­sor­te Negro­ama­ro fin­det sich in fast allen, die Mal­va­sia Nera und die Montepulciano-Traube in vie­len Rot­wei­nen wie­der. Beson­ders inter­es­san­te Wei­ne erge­ben die (stark rück­gän­gi­ge) Uva di Troia (zum Bei­spiel in den Wei­nen von Cas­tel del Mon­te und Ceri­gno­la ver­tre­ten) sowie die urwüch­si­ge Primitivo-Traube, aus der neu­er­dings eini­ge groß­ar­ti­ge, tro­cke­ne Rot­wei­ne erzeugt wer­den.

Kalabrien

Ver­ges­se­ne Wein­re­gi­on im äußers­ten Süden Ita­li­ens, aus der nur noch weni­ge qua­li­ta­tiv gute Wei­ne kom­men. Die­se wach­sen aus­schließ­lich im Hin­ter­land der Hafen­stadt Cirò: kräf­ti­ge, tan­nin­rei­che Rot­wei­ne, die ent­fernt an einen Baro­lo erin­nern, jedoch nicht des­sen Lang­le­big­keit und Fein­heit besit­zen.

Kampanien

Klas­si­sche Wein­re­gi­on Ita­li­ens, aus der heu­te eine Fül­le soli­der Weiß- und Roséwei­ne im medi­ter­ra­nen Stil kom­men. Der bedeu­tends­te Rot­wein ist der Tau­ra­si: ein schwe­rer, tan­nin­star­ker Wein mit aus­drucks­vol­ler Frucht. Er wächst um die Stadt Avel­li­no. Auch der wei­ße Fia­no ist ein cha­rak­ter­vol­ler, gänz­lich eigen­stän­di­ger Wein.

Vulkanasche auf PantelleriaBasilikata

Am Fuß des Mon­te Vul­tu­re, eines erlo­sche­nen Vul­kans, wird in klei­nen, ver­spreng­ten Ter­ras­sen die Aglianico-Rebe ange­baut. Aus ihren Trau­ben wird der Aglia­ni­co del Vul­tu­re gewon­nen, einer der schöns­ten Rot­wei­ne des süd­li­chen Ita­li­ens.

Sizilien

Das rie­si­ge Wein­land tritt vor allem als Mas­sen­wein­land in Erschei­nung. Nur weni­ge Erzeu­ger haben es ver­stan­den, das qua­li­ta­ti­ve Poten­ti­al der Insel aus­zu­nut­zen. Die ers­ten waren die Staats­kel­le­rei Duca di Sala­pa­ru­ta in Cas­tel­dac­cia, die Güter des Gra­fen Tas­ca d’Almerita in Scalf­a­ni Bagni und der Marsala- Erzeu­ger Vec­chio Sam­pe­ri. Inzwi­schen stre­ben ihnen zahl­rei­che Erzeu­ger nach und stel­len vor allem fri­sche Weiß- und Roséwei­ne im moder­nen Stil her.

Sardinien

Aus Sar­di­ni­en kom­men nicht nur leich­te, fri­sche Som­mer­wei­ne (Sor­ten: Ver­men­ti­no, Nura­gus, Mal­va­sia di Sar­degna, Sau­vi­gnon), son­dern auch sub­stanz­rei­che Rot­wei­ne: Neben den tra­di­tio­nel­len Sor­ten Can­no­nau, Cari­gna­no, Mal­va­sia Nera und San­giove­se wird neu­er­dings auch Caber­net Sau­vi­gnon mit gro­ßem Erfolg ange­baut.

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