Assemblage

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    frz., Zusammenfügen eines Endweins aus verschiedenen Grundweinen, Traubensorten, Lagen und Fässern. Im Gegensatz zum Verschnitt kommen die einzelnen Partien stets aus einer Region, einer Gemeinde oder dem eigenen Weinbergbesitz des Weinguts. Wichtig ist die Assemblage v. a. bei der Champagnerbereitung, da man einen typischen, immer gleichen Geschmack erreichen will, der wegen der natürlichen Jahrgangsschwankungen ohne Assemblage nicht möglich wäre. Die Assemblage erfordert großes Verkostungsgeschick. Oft müssen Dutzende von Weinen verschiedener Tanks und Fässer verkostet werden, was immer Aufgabe mehrerer Personen ist. Der Kellermeister schlägt zwei oder drei Mischungen vor, Besitzer, Verkaufsdirektor und andere gute Zungen probieren und ändern sie falls nötig.