Infotainment oder Entertainment? Die Besten der Besten der Besten nach James Suckling

© James Suckling
Zum Jahresende veröffentlichen Weinmedien gerne ihre Bestenlisten. Anmerkungen von Jens Priewe zu James Sucklings TOP 100.

Der ame­ri­ka­ni­sche Wein­kri­ti­ker James Suck­ling hat gera­de die Lis­te sei­ner TOP 100 des Jah­res 2020 vor­ge­legt. Ich habe sie neu­gie­rig stu­diert – wie wahr­schein­lich vie­le tau­send Men­schen auf der Welt auch. Denn die Web­site die er mit Inves­to­ren zusam­men betreibt, ist eine der welt­weit ver­brei­tets­ten Platt­for­men für Wein­be­wer­tun­gen. Beson­ders Wein­gü­ter und der Han­del log­gen sich gern auf die­ser (kos­ten­pflich­ti­gen) Platt­form ein. Schließ­lich sind Wein­be­schrei­bun­gen immer gut zum Zitie­ren, und Punk­te, die ver­ge­ben wer­den, eig­nen sich wun­der­bar zur Selbst­be­spie­ge­lung der Akteu­re – jeden­falls dann, wenn sie groß­zü­gig bemes­sen sind. Und bei Suck­ling fal­len sie immer ein biss­chen höher aus als bei allen ande­ren Kol­le­gen.

Es gilt, allzu ekstatische Urteile von Händlern gerade zu rücken

Gegen das Geschäfts­mo­dell ist im Prin­zip nichts zu sagen. Ande­re prak­ti­zie­ren es auch, nur weni­ger erfolg­reich. Wei­ne zu bewer­ten und zu beschrei­ben, kann eine durch­aus sinn­vol­le Tätig­keit sein, dient sie doch dazu, einen Wein rich­tig ein­zu­ord­nen und die manch­mal all­zu flot­ten Urtei­le von Händ­lern gera­de zu rücken, die dazu nei­gen, ihre Wei­ne immer eksta­ti­scher anprei­sen (ich erin­ne­re noch gut einen deut­schen Wein­händ­ler, der sei­nen Kun­den einen Mer­lot für 4,95 Euro vom Bal­kan als „Pétrus Bul­ga­ri­ens“ schmack­haft zu machen ver­such­te).

© James Suck­ling

Eine momentane, aber keine ultimative Bestenliste

Suck­lings TOP 100 erhebt den Anspruch, die bes­ten Wei­ne der Welt zu lis­ten. Also kei­ne Terrassen- oder Spaß­wei­ne, son­dern nur Bazoo­kas. Die ers­ten 63 Wei­ne des Ran­kings sind alle­samt 100 oder 99 Punkte-Weine. Man könn­te mei­nen, die Infla­ti­on der Top-Bewertungen gehe unge­bremst wei­ter. Die­ser Mei­nung bin ich nicht. Mit der Zunah­me der Zahl der Rei­chen und Super­rei­chen auf der Welt ist auch die Zahl der auf­wen­dig erzeug­ten und ent­spre­chend teu­ren Premium- und Ultra­pre­mi­um­wei­ne in den letz­ten Jah­ren expo­nen­ti­ell gestie­gen. Und sie kom­men heu­te nicht mehr nur aus Euro­pa, son­dern zuneh­mend auch von der süd­li­chen Erd­halb­ku­gel. In Suck­lings TOP 100 schlägt sich das nie­der: 31 Pro­zent der Wei­ne, die sei­ne Lis­te ent­hält, stam­men aus Chi­le, Argen­ti­ni­en, Aus­tra­li­en – also fast ein Drit­tel. Aus Bor­deaux kom­men dage­gen nur 9 Wei­ne, aus dem Bur­gund kei­ner. Schon dar­an erkennt man, dass Suck­lings TOP 100 kei­ne ulti­ma­ti­ve Bes­ten­lis­te sein kann. Will sie auch nicht sein. Sie ent­hält viel­mehr die bes­ten der­je­ni­gen Wei­ne, die Suck­ling – zufäl­lig oder nicht – im abge­lau­fe­nen Jahr ver­kos­tet hat (bezie­hungs­wei­se sei­ne Mit­ar­bei­ter). Und da Suck­ling in Hong­kong lebt, ist es nur logisch, dass der aus­tra­li­sche Wein für ihn eine grö­ße­re Rol­le spielt als für einen Kri­ti­ker in Paris oder Madrid. Glei­ches gilt für latein­ame­ri­ka­ni­sche Wei­ne. Ein gro­ßer Teil von Suck­lings Abon­nen­ten kommt aus den USA, und argen­ti­ni­scher Mal­bec und chi­le­ni­sche Bordeaux-Blends ste­hen dort hoch im Kurs. Euro­pa kommt dage­gen rela­tiv schlecht weg – von Ita­li­en mal abge­se­hen.

Warum Europa schlecht weg kommt – außer Italien

Suck­ling recht­fer­tigt sich, indem er dar­auf hin­weist, dass 2016, 2017, 2018 und 2019 gro­ße Jah­re in Argen­ti­ni­en, Chi­le und Aus­tra­li­en gewe­sen sei­en. Stimmt. Aber in Euro­pa auch. Dass euro­päi­sche Wei­ne in sei­ner Bes­ten­lis­te unter­re­prä­sen­tiert sind, hat nicht nur etwas mit den Jahr­gän­gen zu tun, son­dern auch mit Covid 19 und dem Lock­down, der trans­at­lan­ti­sches Rei­sen schwer bezie­hungs­wei­se unmög­lich gemacht hat. Die En Pri­meur-Ver­kos­tun­gen in Bor­deaux fie­len die­ses Jahr aus, die Vini­ta­ly in Vero­na wur­de eben­so abge­sagt wie die Prowein-Messe in Düs­sel­dorf. Und: Die Straf­zöl­le der Trump-Administration auf euro­päi­sche Wei­ne haben ver­hin­dert, dass die aktu­el­len Jahr­gän­ge fran­zö­si­scher, spa­ni­scher und ande­rer Wei­ne in die USA gelang­ten. War­um etwas tes­ten, was auf dem Markt nicht ange­bo­ten wird? Eine Aus­nah­me macht Ita­li­en. Ita­lie­ni­sche Wei­ne waren und sind von den Straf­zöl­len aus­ge­nom­men (war­um, weiß nie­mand genau). Der tra­di­tio­nell sehr star­ke ita­lie­ni­sche Wein­han­del in den USA konn­te davon pro­fi­tie­ren und sei­ne Markt­an­tei­le kräf­tig aus­bau­en. So ist zu erklä­ren, dass 20 der TOP 100 aus Ita­li­en kom­men, vor allem Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no. Der Jahr­gang 2016, ein Spit­zen­jahr­gang in Mon­tal­ci­no, wur­de im Febru­ar offi­zi­ell vor­ge­stellt, noch bevor der Lock­down ein­setz­te. Erwähnt wer­den soll­te aller­dings auch, dass Suck­ling unab­hän­gig von Straf­zöl­len und Pan­de­mie Ita­li­en und sei­ne Wei­ne liebt. Bevor er nach Hong­kong zog, leb­te er mit sei­ner Fami­lie in der Tos­ka­na. Auch Deutsch­land ist mit 16 Wei­nen in den TOP 100 ver­tre­ten. Zurück­zu­füh­ren ist das dar­auf, dass Stuart Pigott zum Suckling-Team zurück­ge­kehrt ist (das er 2018 ver­las­sen hat­te). Er woll­te vor allem den tol­len 2019er Ries­lin­gen Tri­but zu zol­len.

Nummer Eins der Liste: ein argentinischer Pinot Noir

Für mich ist die Suckling-Liste eine unter­halt­sa­me Lek­tü­re. Sie ent­hält Wei­ne, die ich nicht kann­te, und Wei­ne, die ich zwar ken­ne, aber nicht unter den TOP 100 erwar­tet hät­te. Man lernt eben nicht aus. Ande­ren ambi­tio­nier­ten Wein­trin­kern dürf­te es ähn­lich gehen. Man­che wuss­ten ver­mut­lich gar nicht, wie gut der eine oder ande­re Wein ist, den sie im Kel­ler haben. Viel­leicht schmeckt er ihnen jetzt, da er zu Suck­lings TOP 100 gehört, viel bes­ser. Das wäre ein schö­ner Effekt! Aller­dings sind 71 Pro­zent der Top­wei­ne rot, was beweist, dass Rot­wei­ne beson­ders in den USA und in Asi­en den Wei­ßen gegen­über immer noch als über­le­gen ange­se­hen und ent­spre­chend häu­fi­ger kon­su­miert wer­den. In Euro­pa nimmt dage­gen der Weiss­wein­kon­sum (und der der Roséwei­ne) stark zu. Immer­hin kos­tet ein gro­ßer Teil der TOP 100-Weine trotz der Rei­chen und Super­rei­chen weni­ger als 100 Euro, wor­auf Suck­ling nicht ohne Stolz hin­weist. Von hohen Prei­sen lässt er sich nicht blen­den. Dass man­che sei­ner Bewer­tun­gen trotz­dem erstau­nen, ist eine ande­re Sache. Ein argen­ti­ni­scher Pinot Noir auf Platz Eins – das ist mutig. Ich ken­ne den Wein. Sein Erzeu­ger ist Pie­ro Inci­sa del­la Roc­chet­ta, der Enkel des Sassicaia-Gründers, der in Pata­go­ni­en ein Wein­gut namens Cha­cra betreibt. Bei allem Respekt: Auf die Idee, sei­nem Wein 100 Punk­te zu geben, bin ich bis­her nicht gekom­men. Aller­dings habe ich – im Gegen­satz zu Suck­ling – den Wein auch nicht zusam­men mit dem äußerst elo­quen­ten Pro­du­zen­ten unter vier Augen ver­kos­tet, son­dern allein. Zu gro­ße Nähe scha­det, fin­de ich. Oft schon haben mir Wei­ne, die ich allein zu Hau­se ver­kos­tet habe, nur halb so gut geschmeckt wie vor­her im Wein­gut unter den erwar­tungs­vol­len Augen des Besit­zers.

Qualität versus Spezialität

Im nächs­ten Jahr wird es ein neu­es Ran­king mit ande­ren Wei­nen geben, die dann für 12 Mona­te die bes­ten der Welt sind. Viel­leicht sind euro­päi­sche Wei­ne dar­in stär­ker ver­tre­te. Viel­leicht auch nicht. Bei den euro­päi­schen Spit­zen­wein­gü­tern steht – anders als beim Wein­bau auf der süd­li­chen Erd­halb­ku­gel – eher Spe­zia­li­tät im Fokus (oder bes­ser: Cha­rak­ter, Eigen­stän­dig­keit, Unver­wech­sel­bar­keit), weni­ger die Qua­li­tät an sich. Die wird vor­aus­ge­setzt. Pierre-Olivier Clou­et, Direk­tor von Châ­teau Che­val Blanc, hat vor zwei Jah­ren in einem Gespräch mit weinkenner.de klipp und klar gesagt: „Qua­li­tät inter­es­siert mich nicht.” Das Dum­me ist nur: Spe­zia­li­tät lässt sich schwer mes­sen, zumin­dest schwer in Punk­ten aus­drü­cken. Man kann nicht sagen, dass ein Gros­ses Gewächs vom Schie­fer bes­ser ist als ein Gros­ses Gewächs vom Rot­lie­gen­den, oder dass ein Rio­ja aus dem war­men Haro weni­ger Punk­te wert ist als ein Rio­ja aus den hoch gele­ge­nen, bas­ki­schen Teil des Anbau­ge­biets. Genau genom­men, gibt es gar kei­ne „bes­ten“ Wei­ne, son­dern nur Wei­ne, die sich hin­sicht­lich Kom­ple­xi­tät, Aro­ma­tik und Sti­lis­tik unter­schei­den und damit herr­schen­den Trink­mo­den mehr oder weni­ger ent­ge­gen kom­men. In Euro­pa wird zum Bei­spiel mehr Wert auf Ele­ganz und Mine­ra­li­tät gelegt, in ande­ren Kul­tu­ren mehr Wert auf Kom­ple­xi­tät und Frucht.

Die besten Weine der Welt – unter Abwesenheit der meisten anderen Spitzenweine

Sei’s drum: Es gibt Bes­ten­lis­ten, und es wird sie auch wei­ter­hin geben. Man kann sie als Enter­tain­ment oder Info­tain­ment betrach­ten, und man kann sie ernst neh­men. Ich fürch­te, dass vie­le Leser Letz­te­res tun. Ihnen ist nicht klar, wie zufäl­lig, wie unvoll­stän­dig, wie sub­jek­tiv sol­che Ran­kings sind, auch wenn sie von aus­ge­wie­se­nen Exper­ten stam­men. Gera­de das nut­zen Gewief­te aus, um sich zu brüs­ten, dass ihr Wein (oder die Wei­ne ihres Lan­des) zu den TOP 100 der Welt gehört. Sie blen­den aus, dass ihnen die­se Ehre nur zuteil wur­de, weil ein gro­ßer Teil der welt­wei­ten Spit­zen­wei­ne nicht anwe­send war.

War­um beto­ne ich das? Vor ein paar Tagen erhielt ich die Brea­king News des ita­lie­ni­schen Info­por­tals Wine News mit der Über­schrift: „Löwen­an­teil der welt­bes­ten Wei­ne kommt aus Ita­li­en“.  Quel­le: TOP 100 von James Suck­ling. Auch die Wahr­heit kann irre­füh­rend sein.

Die Top 100 nach James Suckling

100/100 Punk­te

1 Cha­cra Pinot Noir Pata­go­nia Trein­ta Y Dos 2018
2 Schloss Johan­nis­berg Ries­ling Rhein­gau Grün­lack Spät­le­se 2019
3 Livio Sas­set­ti Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no 2016
4 The Stan­dish Wine Com­pa­ny Baros­sa Val­ley The Schu­bert Theo­rem 2018
5 Emme­rich Knoll Ries­ling Wach­au Ried Schütt Sma­ragd 2019
6 Witt­mann Ries­ling Rhein­hes­sen Mor­stein Gg 2019
7 Dönn­hoff Ries­ling Nahe Dell­chen GG 2019
8 Tas­si Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Fran­ci Riser­va 2015
9 Che­val Des Andes Men­do­za 2017
10 Clos Apal­ta Val­le De Apal­ta 2017
11 Catena Zapa­ta Char­don­nay Men­do­za Adri­an­na Viney­ard White Bones 2018
12 Viña Don Mel­chor Caber­net Sau­vi­gnon Puen­te Alto 2018
13 Seña Val­le De Acon­ca­gua 2018
14 Ciac­ci Pic­co­lomi­ni d’Aragona Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Vigna Di Pian­ros­so San­ta Cate­ri­na D’oro Riser­va 2015
15 Giodo Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no 2016
16 Wen­dou­ree Shiraz Cla­re Val­ley 2018
17 Siro Pacen­ti Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no PS Riser­va 2015
18 Val­di­ca­va Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Madon­na Del Pia­no Riser­va 2015
19 Kel­ler Ries­ling Rhein­hes­sen Brün­nen­häus­chen Abts E GG 2019
20 Casa­no­va di Neri Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Cer­re­tal­to 2015
21 Bru­no Gia­co­sa Bar­ba­res­co Asi­li Riser­va 2016
22 Rober­to Voer­zio Baro­lo Cere­quio 2016

99/100 Punk­te

23 Peter Leh­mann Ries­ling Eden Val­ley Wigan 2015
24 Domai­ne Wein­bach Ries­ling Alsace Grand Cru Schloss­berg Cuvée Ste. Cathe­ri­ne 2018
25 Cul­len Mar­ga­ret River Dia­na Made­li­ne 2018
26 Mount Mary Yar­ra Val­ley Quin­tet 2018
27 Sami-Odi Shiraz Baros­sa Val­ley Hoff­mann Dall­witz 2018
28 Viña Cobos Mal­bec Men­do­za Cobos 2017
29 Jim Bar­ry Shiraz Cla­re Val­ley The Armagh 2018
30 Hensch­ke Shiraz Eden Val­ley Hill Of Grace Viney­ard 2015
31 Abreu Napa Val­ley Las Pos­a­das 2017
32 Yang­ar­ra Gren­ache Mcla­ren Vale High Sands 2019
33 F.X. Pich­ler Ries­ling Wach­au Ried Unend­lich 2019
34 Thör­le Spät­bur­gun­der Rhein­hes­sen Höl­le 2018
35 Peter Micha­el Wine­ry Char­don­nay Sono­ma Coun­ty Knights Val­ley Belle-Cote 2017
36 Parus­so Baro­lo Bus­sia Riser­va 2011
37 El Enemi­go Caber­net Franc Men­do­za Gran Enemi­go Cha­ca­yes Sin­gle Viney­ard 2016
38 Georg Breu­er Ries­ling Rhein­gau Berg Schloss­berg 2019
39 Fürst Spät­bur­gun­der Fran­ken Huns­rück GG 2018
40 Cas­tigli­on del Bosco Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no 2016
41 Aubert Char­don­nay Napa Val­ley Sugar Shack Esta­te Viney­ard 2017
42 San Filip­po Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Le Luce­re Riser­va 2015
43 Künst­ler Ries­ling Rhein­gau Kir­chen­stück Gg 2019
44 Christ­mann Ries­ling Pfalz Idig Gg 2019
45 Dome­ni­co Cler­i­co Baro­lo Percris­ti­na 2010
46 Ter­razas De Los Andes Mal­bec Para Je Alta­mi­ra Val­le De Uco Los Cas­taños Par­cel N 2w 2017
47 Pie­ve San­ta Resti­tu­ta Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Ren­ni­na 2015
48 Öko­no­mie­rat Reb­holz Ries­ling Pfalz Kas­ta­ni­en­busch GG 2019
49 Gran­ja De Nues­tra Seño­ra De Remel­lu­ri Rio­ja Blan­co 2017
50 Ere­di Fuli­gni Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Riser­va 2015
51 Sus­a­na Bal­bo Wines Mal­bec Val­le De Uco Los Cha­ca­yes Noso­tros Sin­gle Viney­ard Nóma­de 2016
52 Gaja Bar­ba­res­co Sori San Loren­zo 2017
53 Bibi Graetz Tos­ca­na Colo­re 2018
54 Dana Esta­tes Napa Val­ley Ruther­ford Helms Viney­ard 2017
55 Tol­pudd­le Char­don­nay Tas­ma­nia 2019
56 Hen­ri Giraud Cham­pa­gne Argon­ne Brut 2012
57 Châ­teau d’Yquem Sau­ter­nes 2017
58 Joh. Jos. Prum Ries­ling Mosel Weh­le­ner Son­nen­uhr Aus­le­se Gold Cap 2018
59 Prinz Ries­ling Rhein­gau Jung­fer GG 2019
60 To Kolan Viney­ard Co. Napa Val­ley Oak­vil­le Hig­hest Beau­ty 2016
61 Châ­teau Trot­a­noy Pome­rol 2017
62 Nie­po­ort Dou­ro Charme 2018
63 Bryant Fami­ly Viney­ard Caber­net Sau­vi­gnon Napa Val­ley 2017

98/100 Punk­te

64 Raen Pinot Noir Sono­ma Coun­ty Sono­ma Coast Free­stone Occi­den­tal Bode­ga Viney­ard 2018
65 López De Her­e­dia Rio­ja Gran Reser­va Viña Ton­do­nia White 2001
66 Wil­li Schae­fer Ries­ling Mosel Graa­cher Dom­probst Spät­le­se 2019
67 Och­o­ta Bar­rels Gren­ache Mcla­ren Vale A Sen­se Of Com­pres­si­on 2019
68 Bin­di Pinot Noir Mace­don Ran­ges Ori­gi­nal Viney­ard 2019
69 Tra­pi­che Char­don­nay Gual­talla­ry Val­le De Uco Ter­ro­ir Series Fin­ca El Tomil­lo 2019
70 Anti­ca Ter­ra Pinot Noir Eola-Amity Hills Anti­ky­the­ra 2017
71 Emi­lia­na Val­le De Colchagua Gê 2017
72 Deep Woods Esta­te Caber­net Sau­vi­gnon Mar­ga­ret River Reser­ve 2017
73 Domai­ne de Che­va­lier Pessac-Léognan Blanc 2017
74 Errázu­riz Char­don­nay Acon­ca­gua Cos­ta Las Pizarras 2019
75 K Vint­ners Syrah Wahlu­ke Slo­pe The Hid­den 2017
76 Châ­teau Rieus­s­ec Sau­ter­nes 2017
77 Châ­teau Cos D’estournel St.-Estèphe 2017
78 Yal­um­ba Caber­net Sau­vi­gnon Shiraz Coo­na­war­ra Baros­sa The Caley 2016
79 Châ­teau Mar­gaux Mar­gaux 2017
80 Hyde De Vil­lai­ne Char­don­nay Napa Val­ley Car­ne­ros Hyde Viney­ard Coman­dan­te 2018
81 Cla­ren­don Hills Syrah Mcla­ren Vale Astra­lis 2016
82 Mon­tes Car­me­ne­re Petit Ver­dot Val­le De Colchagua Pur­ple Angel 2017
83 Tenuta del­le Terre Nere Etna Ros­so Pre­phyllo­xe­ra La Vigna di Don Pep­pi­no 2018
84 Moric Blau­frän­kisch Bur­gen­land Lutz­manns­burg Alte Reben 2017
85 Petro­lo Val­dar­no di Sopra Gala­tro­na 2018
86 Bern­hard Huber Spät­bur­gun­der Baden Schloss­berg Gg 2018
87 Alta Vis­ta Men­do­za Alto 2015
88 Gia­con­da Char­don­nay Beech­worth Esta­te Viney­ard 2018
89 Vieux Châ­teau Cer­tan Pome­rol 2017
90 Tor­breck Shiraz Baros­sa Val­ley The Laird 2015
91 Dr. Wehr­heim Weiss­bur­gun­der Pfalz Man­del­berg Gg 2019
92 Spi­nifex Shiraz Eden Val­ley Rostein 2018
93 Müller-Catoir Mus­ka­tel­ler Pfalz Bür­ger­gar­ten El 2019
94 First Drop Shiraz Baros­sa Val­ley The Cream 2018
95 Tua Rita Tos­ca­na Redi­gaf­fi 2018
96 Fried­rich Becker Spät­bur­gun­der Pfalz Heyden­reich Gg 2017
97 Châ­teau Léo­vil­le Las Cases St.-Julien 2017
98 Ster­ling Viney­ards Caber­net Sau­vi­gnon Napa Val­ley Yount­vil­le Slee­ping Lady Viney­ard 2016
99 Châ­teau Ducru-Beaucaillou St.-Julien 2017
100 Dom Péri­gnon Cham­pa­gne 2010

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2 Kommentare

  • Hal­lo Herr Priewe.
    Sehr guter Bei­trag. Es wäre bestimmt kor­rek­ter, wenn James Suck­ling sei­ne Aus­wahl als „Mei­ne 100 Lieb­lings­wei­ne in 2020“ beti­teln wür­de. Das klän­ge ehr­li­cher und beschei­de­ner. Für Beschei­den­heit und Under­state­ment ist James Suck­ling aller­dings nicht bekannt (wie eini­ge sei­ner bekann­ten Kritiker-Kollegen übri­gens). Die Nähe und Freund­schaf­ten, die vie­le Kri­ti­ker mit Winzern/Weingütern pfle­gen, erach­te ich eben­falls als gro­ßes und wie mir scheint ver­brei­te­tes Pro­blem. Ein Pro­blem bzgl. unab­hän­gi­ger und seriö­ser Bewer­tun­gen, mei­ne ich. Dass man­che Wein­kri­ti­ker in ihren Urtei­len trotz­dem so tun, als hät­ten sie die Abso­lut­heit gepach­tet, ist das eine. Was ich viel bedau­er­li­cher fin­de, ist, dass sie in der Wein­welt damit durch­kom­men; dass die Leu­te aus der Bran­che es ihnen abneh­men und durch­ge­hen las­sen und ggf. sogar dank­bar auf­grei­fen.
    Ihr fun­dier­ter Bei­trag und ihre kri­ti­sche Ein­ord­nung des­sen, fin­de ich des­halb sehr wich­tig und rich­tig. Dan­ke für die­sen Arti­kel und fro­he Fest­ta­ge! Tho­mas Götz

  • Dan­ke für den infor­ma­ti­ven und sach­li­chen Arti­kel. Mir machen sol­che Lis­ten immer Spaß. Rich­tig ernst neh­men kann man sie natür­lich nicht ange­sichts der Men­ge sehr guter Wei­ne auf der Welt und der Sub­jek­ti­vi­tät geschmack­li­cher Vor­lie­ben. Die Lis­ten soll­ten des­halb nie vor­ge­ben, ulti­ma­tiv und völ­lig objek­tiv erstellt wor­den zu sein.

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