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In eigener Sache: „Wein. Die große Schule“ ist da – völlig neu

Weinbuch
„Wein. Die neue große Schule“, so heißt das Buch, das bei vielen weinkenner-Lesern zu Hause im Bücherregal steht. 1997 war es erstmals erschienen. Jetzt hat Jens Priewe das Buch nahezu völlig neu geschrieben. Warum und weshalb, erklärt er hier.

Uff, das war har­te Arbeit! Sie­ben Mona­te lang habe ich an dem neu­en Buch geschrie­ben. Zwölf bis vier­zehn Stun­den am Tag – und im Schlaf habe ich wei­ter geschrie­ben. Der wein­ken­ner muss­te zurück­ste­hen. Sie haben es wahr­schein­lich bemerkt, lie­be Besu­cher die­ser Web­site. Ich bit­te um Ent­schul­di­gung.

Worum es mir in dem Buch geht

"Wein. Die große Schule"
„Wein. Die gro­ße Schu­le“

Ich habe in die­sem Buch ver­sucht, das, was Wein, Wein­bau, Kel­ler­wirt­schaft heu­te sind, zu beschrei­ben. So zu beschrei­ben, dass Men­schen, die ger­ne Wein trin­ken, aber nicht vor­ha­ben, ein öno­lo­gi­sches Stu­di­um zu absol­vie­ren oder Mas­ter of Wine zu wer­den, es ver­ste­hen. Wohl­ge­merkt, es geht in die­sem Buch nicht um deut­sche oder ita­lie­ni­sche Wei­ne oder Wei­ne sons­ti­ger Her­künf­te. Es geht dar­um, wie die bes­ten und mutigs­ten, die intel­li­gen­tes­ten und beseel­tes­ten Win­zer der Welt Wein heu­te den­ken. Was sie tun, um gute Trau­ben zu bekom­men, wie sie die Trau­ben ver­ar­bei­ten, wel­chen Wein­typ sie anstre­ben und wel­chen nicht. Es geht auch nicht um guten oder schlech­ten Wein.

"Wein. Die große Schule"
„Wein. Die gro­ße Schu­le“

Die Defi­ni­tio­nen wan­deln sich sowie­so alle fünf bis zehn Jah­re – vom per­sön­li­chen Geschmack der Men­schen ganz zu schwei­gen. Nein, es geht um Wei­ne, die unver­wech­sel­bar, span­nend, authen­tisch sind. Wenn Sie es pathe­tisch mögen, kön­nen Sie auch sagen:  um Wein als Inbe­griff eines ethi­schen Pro­dukts. Die­se „Pro­duk­te“ machen die Fas­zi­na­ti­on aus, die von Wein welt­weit aus­geht. Alle ande­ren Wei­ne, auch und gera­de die technisch-perfekten, fül­len zwar wei­ter die Rega­le des Wein­han­dels. Aber sie bie­ten dem Wein­trin­ker zu wenig Erleb­nis. Sie berüh­ren sei­ne See­le nicht und gehen unter im Oze­an der lecker-langweiligen Wei­ne, die sich immer ähn­li­cher wer­den und immer „glei­cher“ schme­cken.

Ein Buch zum Arbeiten … aber man kann es auch lesen.

"Wein. Die große Schule"
„Wein. Die gro­ße Schu­le“

Das Buch ist 1997 erst­mals unter dem Titel „Wein. Die neue gro­ße Schu­le“ ver­öf­fent­licht wor­den. Seit­dem wur­den von ihm über 300 000 Exem­pla­re ver­kauft. Es wur­de in fünf Spra­chen über­setzt und ist in USA, Frank­reich, Ita­li­en, Hol­land und Bel­gi­en in eige­nen Lizenz­aus­ga­ben erschie­nen. In aller Demut darf ich sagen: Es war ein erfolg­rei­ches Buch.

Nach 20 Jah­ren hat­te ich aller­dings den Ein­druck, dass es Zeit wäre, das Buch zu aktua­li­sie­ren. Zu sehr hat sich Welt des Weins seit­dem geän­dert. Bei der Aktua­li­sie­rung habe ich mich dann immer wei­ter in das The­ma ver­strickt. Am Ende ist ein neu­es Buch her­aus­ge­kom­men. Es heißt ein­fach „Wein. Die gro­ße Schu­le“. Das Adjek­tiv „neu“ haben wir aus dem Titel gestri­chen, obwohl das Buch fast gänz­lich neu geschrie­ben wur­de.

"Wein. Die große Schule"
„Wein. Die gro­ße Schu­le“

Es umfasst jetzt 320 Sei­ten, rund 500 Fotos und didak­ti­sche Zeich­nun­gen sowie zahl­rei­che Tabel­len und Tableaux mit den neu­es­ten Daten über Wein­län­der, Reb­sor­ten, Pro­duk­ti­ons­zif­fern. Es ist ein Buch zum Arbei­ten … aber man kann es auch lesen.

„Wein. Die gro­ße Schu­le“ ist im ZS Ver­lag erschie­nen und lässt sich über jede Buch­hand­lung bzw. Online bezie­hen (ISBN 978-3-89883-716-3, € 29,80 in Deutsch­land, € 30,70 in Öster­reich).


Im Vor­wort die­ses Buchs habe ich erklärt, was mich bewegt hat, eine so umfang­rei­che und auf­wen­di­ge Neu-Edition her­aus­zu­brin­gen.


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