2009 Bordeaux – der dritte „Jahrhundertjahrgang“ in zehn Jahren?

Chateau Lafite
2000 war groß, 2005 größer, 2009 ist am größten – so lautet die derzeitige Sprachregelung in Bordeaux. Die internationalen Weinkritiker sind vom 2009er Bordeaux hingerissen und haben ein Füllhorn von Spitzennoten über sie ausgeschüttet. Weinkenner.de hat die 100 wichtigsten Weine dieses Jahrgangs in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst und ihnen die Bewertungen der Kritiker zugeordnet – von Parker bis Jancis Robinson. Von Jens Priewe

Für Chris­ti­an Mou­eix, den Besit­zer von Pétrus und einem Dut­zend ande­rer Cha­teaux, ist der 2009er nicht ein­fach nur ein gelun­ge­ner, son­dern ein his­to­ri­scher Jahr­gang: Er sei „so opu­lent wie der 1990er, so reif wie der 1989er, so süß wie der 1982er und so kon­zen­triert wie 1947er“. Ein gro­ßes Wort! Super­la­ti­ve aber auch von ande­ren Cha­teaux­be­sit­zern und – wich­ti­ger noch – von den inter­na­tio­na­len Wein­kri­ti­kern, die Ende März Gele­gen­heit hat­ten, Hun­der­te von Fass­pro­ben der noch in Bar­ri­ques schlum­mern­den Wei­ne zu ver­kos­ten. Der wich­tigs­te, der Ame­ri­ka­ner Robert Par­ker, bekann­te offen, „tief beein­druckt“ gewe­sen zu sein von den Wei­nen die­ses Jahr­gangs. Auch René Gabri­el, WeinWisser-Degustator, muss­te zuge­ben, in sei­ner 20jährigen Wein­kar­rie­re noch nie so häu­fig Höchst­no­ten ver­ge­ben zu haben wie beim 2009er. Etwas vor­sich­ti­ger urteil­ten die renom­mier­te eng­li­sche Wein­au­torin Jan­cis Robin­son und die Lon­do­ner Fach­zeit­schrift Decan­ter. Sie fan­den, dass die Qua­li­tät in 2009 zwar hoch, aber nicht so homo­gen ist wie zum Bei­spiel beim 2005er. Am Ende stand jedoch auch für sie fest, dass 2009 als gro­ßer Jahr­gang in die Geschich­te Bor­deaux’ ein­ge­hen wird. Die Fra­ge ist nur: wie groß?

Rekordalkohol und Rekordtannin

In fünf Punk­ten unter­schei­det sich der 2009er von ande­ren Jahr­gän­gen. Ers­tens: Der war­me August und der tro­cke­ne, mil­de Sep­tem­ber haben eine frü­he Lese ermög­licht. Auch die Caber­net Sau­vi­gnon, die stets als letz­te Sor­te gele­sen wird, konn­te voll aus­rei­fen. Davon haben vor allem die Cabernet-lastigen Wei­ne vom lin­ken Ufer pro­fi­tiert: Die über­ra­gen­den Qua­li­tä­ten kom­men dies­mal aus dem Médoc (im Gegen­satz zu 2005, wo das rech­te Ufer im Vor­teil war). Zwei­tens: Die Wei­ne sind so alko­hol­reich wie nie. Fast alle lie­gen über 13 Vol.%, vie­le über 13,5 Vol.%, nicht weni­ge über 14 Vol.%. Zu letz­te­ren gehö­ren zum Bei­spiel Haut Bri­on (14,3 Vol.%), L’Eglise Cli­net und Cos d’Estournel (je 14,5 Vol.%) sowie La Mis­si­on Haut-Brion (14,7 Vol.%). Drit­tens: Auf Grund der lan­gen Tro­cken­heit besit­zen die Wei­ne eine immense Kon­zen­tra­ti­on. Die Direk­to­ren der Cha­teaux Mar­gaux, Latour, Mouton-Rothschild berich­ten von den höchs­ten je gemes­se­nen Tan­nin­wer­ten. Vier­tens: Trotz ihrer gro­ßen Struk­tur schei­nen die 2009er eine enor­me sou­ples­se zu besit­zen und auch im jun­gen Sta­di­um bereits genuss­voll antrink­bar zu sein. Mou­eix erzählt, er habe Fass­pro­ben des 2009ers mit nach Hau­se genom­men und zum Mit­tag­essen getrun­ken. Der 2005er ist das jus­te Gegen­teil: ein ver­schlos­se­ner Wein, der ver­mut­lich Jahr­zehn­te brau­chen wird, um sein Poten­zi­al aus­zu­spie­len. Fünf­tens: Trotz sei­nes jugend­li­chen Charmes besitzt der 2009er, so mei­nen die Kri­ti­ker, ein enor­mes Lager­po­ten­zi­al. Die Lebens­dau­er der Pre­miers wird auf 50 bis 100 Jah­re, die der bes­ten Crus Bour­geois immer­hin auf min­des­tens 35 Jah­re geschätzt.

Nur Stärken, keine Schwächen?

Alles zusam­men ergibt ein fast sur­rea­les Bild eines Jahr­gangs, wie es in die­ser Form in den letz­ten Jahr­zehn­ten noch nie auf­ge­taucht ist. Fast scheint es, als ver­ei­ne der 2009er in sich alle Vor­zü­ge gro­ßer Vor­gän­ger­jahr­gän­ge, ohne dass ihm deren Schwä­chen, gar deren Makel anhaf­tet (sieht man ein­mal von den hohen Alko­hol­wer­ten ab, die zwar unge­wöhn­lich sind, aber kein Makel sein müs­sen). Ist das rea­lis­tisch? Gibt es so einen mira­ku­lö­sen Jahr­gang wirk­lich, der eine hohe Lebens­er­war­tung und gleich­zei­tig eine frü­he Trink­rei­fe besitzt? Macht viel­leicht die Kli­ma­er­wär­mung Din­ge mög­lich, die eigent­lich unmög­lich, zumin­dest para­dox sind? Oder haben sich die Zun­gen der Kri­ti­ker (und der Cha­teaux­be­sit­zer) von den über­ir­disch sei­di­gen Tan­ni­nen, der sexy Frucht, den betö­rend hohen ph-Werten, kurz: dem süßen Lolita-Charme der kindlich-jungen Wei­ne kor­rum­pie­ren las­sen? Sind sie mög­li­cher­wei­se alle zusam­men – Cha­teaux­be­sit­zer und Kri­ti­ker – nach den unspek­ta­ku­lä­ren 2008ern, den ent­täu­schen­den 2007ern, den bra­ven 2006ern und den unnah­ba­ren 2005ern in eine Art kol­lek­ti­ver Eupho­rie ver­fal­len? Machen sie die Wei­ne schö­ner als sie sind? Aus­ge­schlos­sen ist nichts – auch nicht, dass die Natur tat­säch­lich ein Wun­der voll­bracht hat.

Die Outperformer

Auf abso­lu­tem Top-Niveau befin­den sich nach Ansicht aller Kri­ti­ker die Pre­miers, allen vor­an Latour und Lafi­te. Mouton-Rothschild, eben­falls ein stark Cabernet-lastiger Wein, wird etwas zurück­hal­ten­der bewer­tet, aber viel­leicht nur, weil er zum Zeit­punkt der Ver­kos­tun­gen noch völ­lig ver­schlos­sen war. Der Decan­ter sieht dage­gen Cha­teau Mar­gaux vorn. Die rechts­sei­ti­gen Cha­teaux Che­val Blanc und Aus­o­ne sowie Pétrus und Le Pin erreich­ten in 2009 wohl nicht ganz deren Niveau, auch nicht Laf­leur. Stars unter den Merlot-lastigen Wei­nen sind nach Par­ker L’Eglise Cli­net und Mou­eix Lagen-Merlot Hosan­na (des­sen en primeur-Preis sich gegen­über 2005 gleich ver­dop­pel­te). Sehr gut schnei­den aber auch Trot­a­noy, L’Evangile, Cli­net, Ange­lus und Clos L’Eglise ab – also die übli­chen Ver­däch­ti­gen. Die­se Wei­ne sind es vor allem, die mit hohen Alko­hol­wer­ten kämp­fen. Dazu die Wei­ne aus dem war­men Gra­ves, wo neben Haut Bri­on und La Mis­si­on Haut-Brion dies­mal Haut-Bailly eine glän­zen­de Per­for­mance hin­ge­legt hat. La Mission-Haut Bri­on ist übri­gens wie­der mal auf Augen­hö­he mit den Pre­miers. Zurück ins Médoc: Auf die Pre­miers fol­gen mit gerin­gem Abstand die Super Seconds Léoville-Las-Cases, Léo­vil­le Poy­fer­ré (!), Mon­tro­se, Ducru Beau­caill­ou und Pichon Lalan­de. Über­ra­schend sind die offen­bar gran­dio­sen Qua­li­tä­ten von Pontet-Canet (des­sen Wein­ber­ge direkt neben denen von Mouton-Rothschild lie­gen). Dem Wein wird sogar das Poten­zi­al für 100 Punk­te zuge­bil­ligt. Wie dicht und kon­zen­triert die Médoc-Weine ins­ge­samt sind, macht eine Bemer­kung Par­kers zum Pavil­lon Rouge deut­lich, dem Zweit­wein von Cha­teau Mar­gaux. Die­ser sei in 2009 bes­ser als alle Grands Vins der 50er, 60er und 70er Jah­re (mit Aus­nah­me des 1961ers und 1953ers).

Kontrovers beurteilt: Cos d’Estournel

Frei­lich sind sich die Ver­kos­ter nicht immer so einig wie bei Pontet-Canet. Bestimm­te ande­re Wei­ne wer­den durch­aus kon­tro­vers beur­teilt. Neh­men wir den 2009er Cos d’Estournel, ein Wein, der vor Kraft zu bers­ten scheint und man­che an einen tro­cke­nen Port­wein erin­nert. James Suck­ling, der tra­di­tio­nell sehr groß­zü­gig punk­ten­de Tes­ter vom ame­ri­ka­ni­schen Wine Spe­ca­tor bewer­tet ihn mit gna­den­los hohen 97 – 100 Punk­ten. Auch Par­ker ver­gibt der 98 – 100 Punk­te. Getoppt wer­den bei­de nur noch von René Gabri­el, der die Höchst­no­te zieht: 20 Punk­te (auf der 20-Punkte-Skala). Ein Wein in Voll­endung? Kei­nes­wegs, fin­det die Lon­do­ner Wein­ex­per­tin Jan­cis Robin­son, die aus ihrer reser­vier­ten Ein­stel­lung zu kon­zen­trier­ten Wei­nen kei­nen Hehl macht. Sie gesteht dem Cos d’Estournel gera­de mal 16,5+ Punk­te zu. Auch bei Pavie, Pape Cle­ment und Troplong-Mondot geht ein Riß geht durch die Pha­lanx der Kri­ti­ker.

Teilweise schockierende Preissteigerungen

Mit­te Mai kamen dann die ers­ten Prei­se raus – aller­dings nur von klei­nen Cha­teaux. Sie lagen auf dem Rekord­ni­veau der 2005er bezie­hungs­wei­se leicht dar­un­ter. Mit der zwei­ten und drit­ten Tran­che, die auf den Markt kommt, wird sich das ver­mut­lich ändern. Für die Pre­miers hat der Négo­ce in Bor­deaux bereits die For­mel 2005 + x aus­ge­ge­ben. Sie wird aller Vor­aus­sicht nach auch für die ande­ren Wei­ne des Jahr­gangs gel­ten, wobei das x mit Sicher­heit zwei­stel­lig sein wird – und kei­nes­wegs nur im unte­ren zwei­stel­li­gen Bereich. Die Fra­ge lau­tet eigent­lich nur: Wird der Markt die­ses Niveau akzep­tie­ren? Lafi­te, Latour & Co.für min­des­tens 500 Euro plus Mehr­wert­steu­er? Gar mehr? Ducru-Beaucaillou für 170, Léo­vil­le Las Cases & Co. für 210 Euro? Der Blick des Négo­ce und der Cha­teaux geht dies­be­züg­lich klar gen Osten: In Chi­na, Tai­wan, Sin­ga­pur, Süd­ko­rea sitzt das „Neue Geld“, wie das fern­öst­li­che Bor­deaux­kli­en­tel von Euro­pä­ern und Ame­ri­ka­ner gern titu­liert wird. Teils ist es tat­säch­lich naiv und eti­ket­ten­fi­xiert, teils aber bor­deau­xer­fah­ren und äußerst preis­kri­tisch. Ver­ein­zelt waren bereits Kom­men­ta­re zu lesen, denen zufol­ge sich der Fer­ne Osten in Zurück­hal­tung üben wol­le, soll­te das 2005er Niveau über­schrit­ten wer­den. Ob die Ankün­di­gung wahr gemacht wird, ist aller­dings frag­lich. Denn in den boo­men­den Metrol­pol­re­gio­nen Asi­ens ste­hen für jeden, der beim 2009er streikt, zwei neue Käu­fer bereit, viel­leicht sogar drei. Die nume­risch ein­drucks­vol­le Prä­senz asia­ti­scher Händ­ler Ende März in Bor­deaux spricht dafür, dass die Nach­fra­ge nach die­sem Jahr­gang extrem hoch ist. Par­kers Bewer­tun­gen, die einen Monat spä­ter publi­ziert wur­den, haben das Fie­ber wei­ter ange­facht. Vor allem sein State­ment: “Die vor­ran­gi­ge und wich­tigs­te Erkennt­nis ist, dass 2009 sich im Médoc und im Gra­ves als der bes­te Jahr­gang erwei­sen könn­te, den ich seit 32 Jah­ren pro­biert habe, also solan­ge ich mich mit Bor­deaux beschäf­ti­ge.“ Die­ser Satz sitzt! Einen solch mythi­schen Jahr­gang möch­te nie­mand ver­pas­sen und spä­ter womög­lich gezwun­gen sein, ihn teu­er nach­kau­fen zu müs­sen. Damit steigt die Wahr­schein­lich­keit, dass die 2009er auch zu hohen Prei­sen plat­ziert wer­den kön­nen – zumin­dest die berühm­ten Namen.

Rothschild-Weine im Fadenkreuz des „Neuen Geldes“

Dabei hat­te der Ame­ri­ka­ner aus­drück­lich vor über­trie­be­nen Prei­sen beim 2009er gewarnt. Doch Par­ker ist kein Öko­nom. Wenn der 2009er wirk­lich ein Jahr­hun­dert­jahr­gang ist, wären 500 Euro für einen Lafi­te nicht über­trie­ben, zumal Par­ker selbst ihn – neben Latour – als Kan­di­dat für den wine of the year sieht. Ange­sichts der Hoff­nung, mit einem 100-Punkte-Lafite oder Latour einen unsterb­li­chen Wein im Kel­ler zu haben, ist der Erwerb solch edler Gewäch­se für das „Neue Geld“ kei­ne Fra­ge des Prei­ses. Über­ra­schend wäre es daher nicht, wenn die­ser inner­halb kür­zes­ter Zeit steil in die Höhe gin­ge. Wenn es wirk­lich um das Bes­te des Bes­ten geht, ist der fern­öst­li­che Markt nicht preis­sen­si­bel. Nach Lafi­te, dem kla­ren Favo­ri­ten der wein­trin­ken­den Asia­ten, ist auch der zwei­te Rothschild-Wein Mou­ton ins Faden­kreuz des fern­öst­li­chen Bor­deaux­kli­en­tels gera­ten. Auch für den Zweit­wein Car­rua­des sowie für die ande­ren Rothschild-Chateaux Clerc-Milon, Duhard-Milion und D’Armailhac kön­nen daher signi­fi­kan­te Preis­stei­ge­run­gen vor­aus­ge­sagt wer­den.

Konzentration auf „kleine“ Weine

Doch bei den weni­ger berühm­ten Eti­ket­ten scheint sich die Preis­ral­ly eben­falls fort­zu­set­zen. Die 2009er Wei­ne von Batail­ley und Pou­jeaux waren blitz­ar­tig aus­ver­kauft, obwohl schon die ers­te Tran­che preis­lich schon mehr als zehn Pro­zent über dem Niveau von 2005 lag. Bei­de Wei­ne pro­fi­tie­ren von her­vor­ra­gen­den Bewer­tun­gen Par­kers und des Wine Spec­ta­tors – und von den immer gerin­ge­ren Zutei­lun­gen an Pre­miers und Deu­xiè­mes für euro­päi­sche Wein­händ­ler. Dies führt zwangs­läu­fig dazu, dass tra­di­tio­nel­le Bor­deaux­trin­ker sich auf klei­ne­re, aber fei­ne Eti­ket­ten ver­le­gen müs­sen. Fol­ge: Auch bei den klei­nen Wei­nen sind in 2009 mehr oder min­der deut­li­che Preis­stei­ge­run­gen zu regis­trie­ren. Noch schmer­zen deren Preis­stei­ge­run­gen wenig. Der optisch nicht son­der­lich hoch bewer­te­te Wein von Lili­an Ladouys kos­tet zwar über 20 Pro­zent mehr als vor vier Jah­ren, ist aber mit 15,50 Euro (bei c-und-d) immer noch ein Schnäpp­chen. Glei­ches gilt für Batail­ley und Pou­jeaux. Im Ver­gleich zu den Prei­sen, die heu­te für gute Bru­nel­los oder Priorat-Weine gefor­dert wer­den, sind sie nicht über­trie­ben teu­er (28,50 bzw. 23,50 Euro). Das Inter­es­se der Euro­pä­er wird sich also zwangs­läu­fig auf klei­ne­re Wei­ne mit intak­tem Preis-/Leistungsverhältnis kon­zen­trie­ren – für Bordeaux-Liebhaber und alle, die es wer­den wol­len, kein Nach­teil.

Die Weine

WeinPar­kerJan­cis Robin­sonDecan­terWine Spec­ta­tor
Alter Ego de Pal­mer, Mar­gaux89-9216.517.588-91
Ch. Ange­lus, St. Emi­li­on96-1001818.594-97
Ch. d’Angludet, Mar­gaux88-911716,590-93
Ch. d’Armailhac, Pau­il­lac90-9316.517.591-94
Ch. Aus­o­ne, St. Emi­li­on95-9717.519.597-100
Ch. Batail­ley, Pau­il­lac90-921716.592-95
Ch. Beau­re­gard, Pome­rol88-9016.516.588-91
Ch. Beau-Sejour Becot93-9516.51893-96
Ch. Bel­le­vue Mond­ot­te95-10016.595-98
Ch. Ber­li­quet, St Emi­li­on87-891616.593-96
Ch. Bey­che­vel­le, St. Juli­en92-9416.51790-93
Ch. Bran­aire Ducru, St. Juli­en92-9516.517.592-95
Ch. Brane-Cantenac, Mar­gaux93-95161889-92
Ch. Calon Segur, St. Este­phe92-941818.593-96
Ch. Canon, St. Emi­li­on93-9517.518.595-98
Ch. Can­tem­erle, Haut-Medoc92-9415.51788-91
Ch. Cantenac-Brown, Mar­gaux94-96161793-96
Ch. les Car­mes Haut Bri­on90-9217.51793-96
Car­rua­des de Lafi­te, Pau­il­lac92-941717.589-92
Cha­pel­le d’Ausone, St. Emi­li­on93-9516.51895-98
Ch. Chas­se Spleen, Moulis90-9216.51690-93
Ch. Che­val Blanc, St. Emi­li­on98-10018.51996-99
Ch. Clerc-Milon, Pau­il­lac90-921717.593-96
Ch. Cli­net, Pome­rol97-100171895-98
Clos du Mar­quis, St. Juli­en91-93171789-92
Ch. Clos Four­tet, St. Emi­li­on95-9817.517.594-97
Ch. la Con­seil­lan­te, Pome­rol95-981718.595-98
Cos d’Estournel, St. Este­phe98-10016.518.597-100
Ch. Le Crock, St. Este­phe90-921691-94
Domai­ne de Che­va­lier94-9617.51893-96
Domai­ne de l’Eglise, Pome­rol88-901616.5
Ch. Ducru-Beaucaillou96-9816.518.596-99
Ch. Duhart-Milon-Rothschild94-9617.51891-94
Ch. Durfort-Vivens, Mar­gaux87-8917.5
Ch. L’Eglise Cli­net, Pome­rol98-10017.51997-100
Ch. L’Evangile, Pome­rol96-1001818.596-99
Ch. Feytit-Clinet, Pome­rol93-951616.592-95
Ch. Fige­ac, St. Emi­li­on1718.597-100
Ch. Le Gay, Pome­rol91-931717.593-96
Ch. Gazin, Pome­rol94-961617.592-95
Ch. Gis­cours, Mar­gaux91-93161892-95
Ch. Grand-Puy-Lacoste, Pau­il­lac91-93171894-97
Ch. Gruaud-Larose, St. Juli­en92-9416.517.594-97
Ch. Haut-Bages Libe­ral, Pau­il­lac15.51791-94
Ch. Haut-Bailly, Pes­sac Leo­gnan96-981618.595-98
Ch. Haut-Batailley, Pau­il­lac88-9017
Ch. Haut-Brion, Pessac-Leognan98-1001919.597-100
Ch. Hosan­na, Pome­rol98-100171893-96
Ch. d’Issan, Mar­gaux93-951717.588-91
Ch. Kir­wan, Mar­gaux90-921616.592-95
La Dame de Mon­tro­se, St. Este­phe91-931688-91
Ch. La Fleur Gazin, Pome­rol87-8916.588-91
Ch. La Fleur Petrus, Pome­rol96-981717.595-98
Ch. La Gar­de, Pes­sac Leo­gnan88-901616.590-93
Ch. Lafi­te Roth­schild, Pau­il­lac98-1001919.596-99
Ch. Laf­leur, Pome­rol94-9718.519.597-100
Ch. Lafon-Rochet, St. Este­phe91-9316.517.589-92
Ch. Lagran­ge, St. Juli­en90-93171791-94
Ch. Lan­goa Bar­ton, St. Juli­en90-9216.51890-93
Ch. Lar­cis Ducas­se, St Emi­li­on91-941718
Ch. Las­com­bes, Mar­gaux94-96
Ch. Latour, Pau­il­lac98-1001919.597-100
Le Cla­rence de Haut-Brion90-931717.590-93
Le Croix de Beau­caill­ou16.517
Le Petit Mou­ton, Pau­il­lac90-921617.590-93
Le Pin, Pome­rol95-98181896-99
Ch. Leoville-Barton, St. Juli­en93-95171992-95
Ch. Leoville-Las Cases, St. Juli­en96-100181997-100
Ch. Leoville-Poyferre, St. Juli­en97-1001718.593-96
Les Forts de Latour, Pau­il­lac1893-96
Les Pago­des de Cos, St. Este­phe15.51790-93
Ch. Lynch Bages, Pau­il­lac94-96171896-99
Ch. Malartic-Lagraviere Rouge93-9515.51889-92
Ch. Males­cot St. Exu­pery, Mar­gaux95-971717.597-100
Ch. Mar­gaux, Mar­gaux98-100192096-99
Ch. la Mis­si­on Haut-Brion98-100181994-97
Ch. Mon­tro­se, St. Este­phe96-10016.51997-100
Ch. Mouton-Rothschild, Pau­il­lac96-9818.51997-100
Ch. Nen­in, Pome­rol91-9317.517.593-96
Ch. Ormes de Pez, St. Este­phe88-90161792-95
Ch. Pal­mer, Mar­gaux94-96181995-98
Ch. Pape Cle­ment, Pes­sac Leo­gnan95-971718.594-97
Ch. Pavie Mac­quin, St. Emi­li­on94-9696-99
Ch. Pavie, St. Emi­li­on96-1001818
Pavil­lon Rouge du Ch. Mar­gaux16.51790-93
Petit Che­val, St Emi­li­on91-9316.51790-93
Ch. Petit Vil­la­ge, Pome­rol88-9016.517.592-95
Petrus, Pome­rol96-100191997-100
Ch. Phel­an Segur, St. Este­phe90-92171790-93
Ch. Pibran, Pau­il­lac16.516.589-92
Ch. Pichon-Longueville Com­tesse96-981718.595-98
Ch. Pichon-Longueville-Baron93-951818.592-95
Ch. Pontet-Canet, Pau­il­lac97-1001818.595-98
Ch. Pou­jeaux, Moulis90-931616.593-96
Ch. Rauzan-Segla, Mar­gaux92-9517.518.593-96
Ch. Saint Pierre, St. Juli­en94-981717.591-94
Ch. Smith Haut Lafit­te96-98161895-98
Ch. Tal­bot, St. Juli­en92-94171792-95
Ch. du Tert­re, Mar­gaux90-9217.517.588-91
Ch. Tro­plong Mondot, St. Emi­li­on94-9716.518.594-97
Vieux Ch. Cer­tan, Pome­rol96-991818.597-100
Über den Autor
Jens Priewe

Jens Priewe hat vie­le Jah­re als Politik- und Wirt­schafts­jour­na­list gear­bei­tet, bevor er auf das The­ma Wein umsat­tel­te. Er schreibt Kolum­nen für den Fein­schme­cker und für das schwei­ze­ri­sche Wein­ma­ga­zin Mer­um. Für den Wein­ken­ner, deren Gesell­schaf­ter er ist, hat er seit der Grün­dung über 200 Arti­kel bei­gesteu­ert. Außer­dem ist er Ver­fas­ser meh­re­rer erfolg­rei­cher Wein­bü­cher (u. a. „Wein – die gros­se Schu­le“, „Grund­kurs Wein“). Er stammt aus Schleswig-Holstein, lebt aber seit fast 40 Jah­ren in Mün­chen.

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