Winzervereinigung Freyburg-Unstrut will keine Mitglieder von außerhalb

Winzervereinigung Freyburg-Unstrut Schloss Neuenburg

Wie die Deut­sche Pres­se­agen­tur (dpa) mel­det, wur­de am Sams­tag bei der Win­zer­ver­ei­ni­gung Freyburg-Unstrut gegen einen Antrag zur Öff­nung für Mit­glie­der außer­halb der Saale-Unstrut-Region abge­stimmt. Der Vor­stand hat­te einen Antrag zur Sat­zungs­än­de­rung ein­ge­reicht. Aktu­ell gehö­ren etwa 400 Wein­bau­ern in Thü­rin­gen und Sachsen-Anhalt zur Win­zer­ver­ei­ni­gung Freyburg-Unstrut und bewirt­schaf­ten eine Reb­flä­che von etwa 400 Hekt­ar. Die gesam­te Reb­flä­che in der Wein­re­gi­on Saale-Unstrut beträgt 770 Hekt­ar. Aller­dings wer­den in abseh­ba­rer Zeit älte­re Wein­bau­ern aus der Win­zer­ver­ei­ni­gung aus­schei­den, des­halb woll­te man mit einer Sat­zungs­än­de­rung einem Ver­lust von Reb­flä­chen ent­ge­gen­wir­ken. Nach­dem bei der Abstim­mung auf der Gene­ral­ver­samm­lung nicht die not­wen­di­ge Drei-Viertel-Mehrheit für den Antrag stim­me, rech­ne man in der Genos­sen­schaft jetzt mit einem Ver­lust von etwa 40 bis 50 Hekt­ar Reb­flä­che bis zum Jahr 2030.

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