Letztes Wochenende: Dreister Weinklau am Arlberg und in Paris

Zwei­mal haben dreis­te Wein­die­be am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de zuge­schla­gen. Bei­de Male plün­der­ten sie die Kel­ler hoch­klas­si­ger Restau­rants, wobei sie sich gezielt auf die teu­ers­ten und wert­volls­ten Eti­ket­ten kon­zen­trier­ten.

Am Schlimms­ten hat es das Burg Hotel in Ober­lech getrof­fen, des­sen Restau­rant „Lech­ta­ler Stu­be“ zu den bes­ten Gourmet-Destinationen am Arl­berg gehört. Dort bra­chen die Täter Sams­tag­nacht die Kel­ler­tür auf und stah­len 150 Fla­schen Wein, unter ande­rem Gross­fla­schen der Domai­ne Romanée-Conti, meh­re­re Magn­ums, Dop­pel­ma­gn­ums und eine Impe­ri­al des tos­ka­ni­schen Kult­wein­guts Mas­se­to sowie Holz­kis­ten mit Châ­teau Lafite-Rothschild aus Bor­deaux. Wie gezielt die Täter vor­gin­gen, zeigt die Tat­sa­che, dass die rest­li­chen tau­send Fla­schen, die im Kel­ler des Hotels lagen, nicht ange­rührt wur­den.

An dem­sel­ben Wochen­en­de plün­der­ten wein­kun­di­ge Die­be den Kel­ler des Pari­ser 2 Ster­ne Michelin-Restaurants Mai­son Rostain. Auch sie schlepp­ten rund 150 Fla­schen feins­ten Weins ab, dar­un­ter gezielt alte DRC-Jahrgänge sowie kis­ten­wei­se Lafi­te, Latour, Pétrus und ande­re Top-Châteaux aus Bor­deaux. Den Wert schätzt Michel Rostain, der Besit­zer, auf etwa 400 000 Euro. Er hat­te den Kel­ler in 40 Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich auf­ge­baut.

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