Eingesperrt – 27 Stunden im Aufzug

Eingesperrt im Aufzug

In der ita­lie­ni­schen Stadt Padua schei­nen Auf­zü­ge, nicht ein­mal ansatz­wei­se, auf dem neus­ten Stand zu sein.

An einem hei­ßen Frei­tag woll­te eine Frau nichts ahnend den Auf­zug benut­zen, um in den Kel­ler ihres Miet­hau­ses zu fah­ren. Sie hat­te vor, eine Kis­te Wein in den Kel­ler zu tra­gen. Zu die­sem Zeit­punkt wuss­te sie noch nicht, in wel­che Lage sie sich gleich brin­gen wür­de. Laut dem „Cor­rie­re Del Vene­to“ ließ die 50-Jährige ihr Han­dy in der Woh­nung, was sie spä­ter noch bit­ter bereu­en soll­te.

Als sich die Dame in dem Auf­zug befand, blieb die­ser plötz­lich ste­hen. Hin­zu­fü­gend zu der pani­schen Situa­ti­on, war kein Alarm­knopf in dem ver­al­te­ten Auf­zug auf­find­bar. Dar­auf­hin begann die rat­lo­se Frau um Hil­fe zu schrei­en, lei­der ver­ge­bens. Es ver­gin­gen vie­le Stun­den und die ein­ge­sperr­te Frau fing an zu dehy­drie­ren.

Ihr treu­er Beglei­ter in Form einer Wein­kis­te, war nun das ein­zi­ge, was sie bei sich hat­te. Um ihren Durst zu stil­len, trank die Frau den Wein. Dadurch konn­te sie die dra­ma­ti­sche Lage, in der sie sich befand, aus­hal­ten.

Wäh­rend­des­sen ver­such­te die Toch­ter ihre Mut­ter ver­geb­lich zu errei­chen und begann sich Sor­gen zu machen. Sie alar­mier­te die Poli­zei und Feu­er­wehr, wel­che die 50-Jährige erst nach ins­ge­samt 27 qual­vol­len Stun­den fin­den und befrei­en konn­ten.
Der wah­re Ret­ter und Held war jedoch der Wein, ohne den die Frau dehy­driert und wahr­schein­lich in Ohn­macht gefal­len wäre. Die Ita­lie­ne­rin über­stand die Tra­gö­die scha­den­los und muss­te nicht in die Not­auf­nah­me.

Nun stellt sich die Fra­ge, wel­cher Wein es wohl gewe­sen ist, der die­ser Dame in der schreck­li­chen Situa­ti­on bei­gestan­den hat …

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