Welches Weinglas ist am besten – vom Glasbläser oder industriell gefertigt?

Glasbläserei
Wer gerade darüber nachdenkt, sich neue Weingläser anzuschaffen – oder vielleicht die ersten überhaupt – wird sich früher oder später auch Gedanken über die Herstellung machen. Welche Gläser sind am besten: maschinell gefertigte oder doch die traditionell von Mund geblasenen? Und schlägt sich der Aufwand wirklich so deutlich in der Qualität nieder, wie man annehmen mag?

Die Ant­wort lau­tet (wie so oft): jain. Mund­ge­bla­se­ne Glä­ser kom­men ohne Fra­ge fei­ner daher. Bei guter hand­werk­li­cher Aus­füh­rung sind die Glä­ser näm­lich deut­lich dünn­wan­di­ger als indus­tri­ell pro­du­zier­te Wein­glä­ser und sehen dann natür­lich auch hoch­wer­ti­ger aus. Die Glä­ser sind leich­ter und die Hap­tik an Fin­gern und Lip­pen ist fei­ner. Aller­dings bedeu­tet das auch, dass das Glas in der Regel weni­ger sta­bil ist und leich­ter zu Bruch geht.

Doch auch wenn die Glä­ser fili­gra­ner und somit anfäl­li­ger sind, so sind sie für Wein­ken­ner den­noch die Inves­ti­ti­on wert. Bei Test­ver­kos­tun­gen wur­de näm­lich immer wie­der deut­lich, dass die hand­ge­fer­tig­ten Wein­glä­ser auch eine bes­se­re Geschmacks- und Geruchs­wahr­neh­mung ermög­li­chen.

Über den Autor
Alica Renken

Ali­ca Ren­ken stammt aus West­fa­len und stu­dier­te Medi­en & Kom­mu­ni­ka­ti­on in Erfurt und Pas­sau. Seit ihrer Stu­di­en­zeit schrieb sie für ver­schie­de­ne Blogs und Online-Zeitschriften und berich­tet dabei vor allem über Reise-, Genuss- und Lifestyle-Themen. Was Wein angeht ist sie noch ein Neu­ling, was ihrer Begeis­te­rung und Ent­de­ckungs­lust jedoch kei­nen Abbruch tut. Seit 2018 erkun­det sie des­halb mit dem Wein­ken­ner und allen ande­ren „Lehr­lin­gen” die wei­te Welt der Wei­ne.

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