Nach ProWein auch Vinitaly 2020 in Verona verschoben

Noch vor weni­gen Tagen hat­te die Lei­tung die Mes­se­ge­sell­schaft von Vero­na
ver­kün­det, dass die 54. Vini­ta­ly „defi­ni­tiv“ vom 19. bis 22. April in Vero­na statt­fin­den
wer­de. Ges­tern Abend nun der Rück­zie­her. „In Anbe­tracht der schnel­len
inter­na­tio­na­len Aus­brei­tung des Corona-Virus und der Schwie­rig­kei­ten für die
Mes­se­wirt­schaft welt­weit hat Verona­fie­re sich ent­schlos­sen, die Vini­ta­ly um zwei
Mona­te vom 14. auf den 17. Juni 2020 zu ver­schie­ben.“
Die Vini­ta­ly ist mit 125 000 Besu­chern die gröss­te Wein­mes­se der Welt. Sie ist die
wich­tigs­te Platt­form für für ita­lie­ni­sche Wein­gü­ter und eine Leis­tungs­schau des
ita­lie­ni­schen Weins. Han­del, Gas­tro­no­mie und Pres­se aus aller Welt geben sich dort
jedes Jahr ein Stell­dich­ein. Zuneh­mend ist sie aber auch im Kalen­der von
Pri­vat­leu­ten fest ver­an­kert.
Nach der Pro­Wein (ca. 60.000 Besu­cher), die vom 15. bis 17. März in Düs­sel­dorf
statt­fin­den soll­te und vor einer Woche Corona-bedingt auf einen noch unbe­stimm­ten
Ter­min ver­scho­ben wur­de, ist das Plat­zen des Vinitaly-Termins im April die zwei­te
ein­schnei­den­de Mass­nah­me für die inter­na­tio­na­le Wein­wirt­schaft. Die Kos­ten­der
Ver­schie­bung dürf­ten in hoher zwei­stel­li­ger Mil­lio­nen­hö­he lie­gen. Der Scha­den für
die Wein­gü­ter ist nicht bezif­fer­bar.

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