Zwiesel Glas feiert 150. Geburtstag – mit neuen Gläsern und besonderen Klängen

© Zwiesel Glas
„Sounds like Zwiesel“ - so kann man das Video betiteln, mit dem der Glasproduzent aus dem Bayerischen Wald den Auftakt ins Jubiläumsjahr gefeiert hat. Es zeigt eine festliche Tafel im Laufe der Epochen, von der Gründung bis heute – verschiedene Menschen, verschiedene Momente und alte und neue Gläser.

Wir schrei­ben das Jahr 1872 –  ein weit­ge­hend fried­li­ches Jahr. Clau­de Monet mal­te „Impres­si­on, leve de soleil“ und begrün­de­te mit dem Gemäl­de den Impres­sio­nis­mus, Richard Wag­ner leg­te den Grund­stein für das Fest­spiel­haus in Bay­reuth, in Eng­land wur­de das ers­te Fuß­ball­po­kal­spiel aus­ge­tra­gen und in den USA mit dem Yel­low­stone der ers­te Natio­nal­park der Welt eröff­net. In die­sem Jahr grün­de­te Anton Mül­ler sei­ne Glas­hüt­te in Zwie­sel.

In sei­ner gesam­ten Geschich­te war Zwie­sel füh­rend bei Inno­va­tio­nen. In den Grün­der­zei­ten waren es unter ande­rem beson­ders leis­tungs­fä­hi­ge Glas­öfen, im 20. Jahr­hun­dert die schritt­wei­se ent­wi­ckel­te voll­au­to­ma­ti­sche Pro­duk­ti­on von Kelch­glä­sern für Privat-Konsumentinnen und -Kon­su­men­ten sowie für die welt­wei­te geho­be­ne Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie. Letz­te­res mar­kier­te schon damals die Basis für die heu­ti­ge Welt­markt­füh­rer­schaft in die­sem Seg­ment.

Seit 1991 wird das Kris­tall­glas ohne Blei­oxid pro­du­ziert, 2002, ein Jahr nach der Über­nah­me des Betriebs durch den heu­ti­gen Allein-Eigentümer Prof. Dr. Andre­as Bus­ke, wur­de  „Tri­tan®“ vor­ge­stellt -ein spülmaschinen- und beein­dru­ckend bruch­fes­tes Kris­tall­glas, mit beson­de­rer Ober­flä­chen­här­te.

Aus Tritan®sind auch die bei­den neu­en Wein­g­las­se­ri­en gefer­tigt, die zum 150. Geburts­tag in das brei­te Port­fo­lio auf­ge­nom­men wur­den: „Jour­ney“ wur­de  in Koope­ra­ti­on mit dem renom­mier­ten und welt­weit bekann­ten Desi­gner Sebas­ti­an Her­kner ent­wi­ckelt. Es zeich­net sich durch einen reli­ef­ar­ti­gen Stiel aus, der wie durch Jah­res­rin­ge die Epo­chen von Zwie­sel Glas ertast­bar macht. Jeder Stiel der fünf Grö­ßen weist eine unter­schied­li­che Anzahl an Rin­gen auf – ein Zei­chen für die Ein­zig­ar­tig­keit der Geschich­te, die geprägt ist durch ver­schie­dens­te gro­ße, aber auch klei­ne Mei­len­stei­ne.

Für zeit­lo­sen Gla­mour steht die Serie „Rou­let­te“, bei der die ele­gant geschwun­ge­nen Kel­che in einen facet­ten­ar­tig gestal­te­ten Stiel über­ge­hen. Bei­de neu­en Seri­en decken mit vier bzw. fünf Grö­ßen alle wich­ti­gen Wein­ty­pen ab, vom schlan­ken Schaum­wein­glas bis zum volu­mi­nö­sen Bur­gun­der­bal­lon –  immer mit dem Ziel als ein­zig­ar­ti­ges Genuss­in­stru­ment dem jewei­li­gen Wein die Frei­heit zu bie­ten, sein vol­les Poten­zi­al zu ent­fal­ten und „Sound of Zwie­sel“ erklin­gen zu las­sen.


Den „Sound of Zwie­sel“, der über den rei­nen Klang der Zwie­sel Glä­ser beim Ansto­ßen hin­aus­geht, prä­sen­tiert unter ande­rem Star-Sommelier Jus­tin Leo­ne. Das Zwie­sel Glas Tes­ti­mo­ni­al spielt nicht nur eine wich­ti­ge Rol­le im Jubi­lä­ums­film, son­dern hat zudem eine von sechs Zwie­sel Sounds-Playlists auf Spo­ti­fy zusam­men­ge­stellt. Jus­tins Mot­to: Din­ner Par­ty.

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