Frost hat bis zum 8. April 2026 rund 38 Prozent der Knospen in der Champagne geschädigt – fast so stark wie 2003. Grund war ein früher Ausbruch, der zu einem Vegetationsvorsprung von bis zu 20 Tagen geführt hat. Entsprechend verheerend waren die Folgen der drei schlimmen Kälteeinbrüche am 15. und 27. März sowie am 2. April. Besonders betroffen sind Aisne, Ardre-Tal und Côte des Bar mit teils über 60 Prozent Verlusten. Andere Gebiete melden 5 bis 30 Prozent. Das steigende Durchschnittsalter der Reben (36 Jahre) senkt zusätzlich das Ertragspotenzial der Champagne-Erzeuger. Es könnte laut Comité Champagne, dem Branchenverband, unter 7500 Kilogramm pro Hektar sinken, was eine deutliche Verknappung nach sich ziehen würde. Viele Winzer können auf Reserven zurückgreifen, doch besonders in der Aube sind diese oft gering. Und die Gefahr ist noch nicht zu Ende. Das Risiko von nächtlichen Temperaturen unter 3 Grad Celsius besteht bis Mitte Mai.






































































