Woran erkenne ich einen guten Online-Weinhändler?

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Der Onlinehandel boomt, auch beim Wein. Doch die vollmundigen Versprechen der Anbieter werden nicht immer gehalten. Hier einige Punkte, an denen man seriöse Anbieter erkennt.

Wein gehört zu den belieb­tes­ten alko­ho­li­schen Geträn­ken der Deut­schen. Er ist der pas­sen­de Beglei­ter für lecke­re Gerich­te, hebt die Stim­mung auf Fes­ten und Ver­an­stal­tun­gen, schmeckt aber auch ohne Essen zwi­schen den Mahl­zei­ten. In Deutsch­land wer­den sta­tis­tisch mehr als 20 Liter Wein pro Kopf jähr­lich kon­su­miert. Es zeigt sich jedoch, dass die Ver­brau­cher ihren Wein immer häu­fi­ger online bestel­len. Im fol­gen­den Arti­kel erklä­ren wir Ihnen, wie Sie ver­trau­ens­wür­di­ge Inter­net­an­bie­ter aus­fin­dig machen kön­nen.

Informationen über den Wein auf der Händler-Webseite

Im E-Commerce wird das Schau­fens­ter durch die Web­sei­te ersetzt. Sie dient dazu, Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen auf­zu­zei­gen und einen tief­ge­hen­den Ein­blick in das Unter­neh­men zu gewähr­leis­ten. Es wer­den ver­schie­de­ne Infor­ma­tio­nen bereit­ge­stellt, um das Inter­es­se und das Ver­trau­en der Kund­schaft zu wecken. Las­sen Sie sich von einem anspre­chen­dem Schreib­stil und tol­len Bil­dern jedoch nicht blen­den. Oft­mals trügt der Schein und hin­ter der schö­nen Fas­sa­de ver­ste­cken sich unpro­fes­sio­nel­le Händ­ler – oder sogar Betrü­ger. Die­se erken­nen Sie oft dar­an, dass sich bereits auf der Web­sei­te Recht­schreib­feh­ler befin­den und die Wein­fla­schen nur unzu­rei­chend gekenn­zeich­net wer­den. Es kön­nen bei­spiels­wei­se Anga­ben über den Jahr­gang und Win­zer feh­len. Oder es gibt kein Prüf­zer­ti­fi­kat für Inter­net­käu­fe.

Auf guten Service achten

Seriö­se Anbie­ter tref­fen dage­gen Vor­keh­run­gen zum Daten­schutz. So wer­den siche­re Zah­lungs­ar­ten ange­bo­ten, die eine dis­kre­te Hand­ha­bung mit den per­sön­li­chen Daten gewähr­leis­ten. Wenn das SEPA-Lastschriftverfahren bei­spiels­wei­se ohne Ver­schlüs­se­lungs­pro­to­koll ange­bo­ten wird, kön­nen Sie sicher sein, dass man auf Daten­miss­brauch aus ist. Eta­blier­te Online-Anbieter und Win­zer mit Online­shop bie­ten statt­des­sen eine Viel­zahl an Zah­lungs­sys­te­men an und ver­ei­nen einen Mix aus klas­si­schen und moder­nen Bezahl­me­tho­den. So fin­det sich neben Ama­zon Pay und der Kre­dit­kar­te auch der Kauf auf Rech­nung. Die­ser birgt für den Kun­den ein beson­ders nied­ri­ges Risi­ko, da im Vor­feld kei­ne finan­zi­el­len Leis­tun­gen getä­tigt wer­den müs­sen. Die Ware wird an die Lie­fer­adres­se aus­ge­lie­fert und erst nach aus­gie­bi­ger Über­prü­fung bezahlt. Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu dem Kauf auf Rech­nung und Wein­händ­ler, die die­se Zah­lungs­art anbie­ten, fin­den Sie unter die­sem Link.

Rücknahme ungeöffneter Flaschen

Des Wei­te­ren kann die Pro­fes­sio­na­li­tät eines Wein­händ­lers an sei­ner Kun­den­freund­lich­keit abge­le­sen wer­den. Der Kauf von Wein im Inter­net birgt ein gewis­ses Risi­ko. Denn um die Ver­sand­kos­ten zu recht­fer­ti­gen, wer­den häu­fig meh­re­re Fla­schen oder sogar eine Kis­te Wein bestellt. Sagt der Geschmack dann nicht zu, hat man einen gro­ßen Vor­rat an unge­nieß­ba­ren Wein. Dem­entspre­chend emp­fiehlt es sich, auf der Web­sei­te zu über­prü­fen, ob der Wein­händ­ler bereit ist, unge­öff­ne­te Fla­schen zurück­zu­neh­men. Damit wird Ihnen die Sicher­heit gege­ben, im Ernst­fall kei­ne gro­ße Geld­sum­me in den Sand zu set­zen.

Gute Erreichbarkeit des Büros

Außer­dem soll­ten Sie auch unbe­dingt nach Kon­takt­in­for­ma­tio­nen Aus­schau hal­ten. Ach­ten Sie dar­auf, dass nicht nur E-Mail-Adressen ver­merkt sind, son­dern auch eine Tele­fon­num­mer zu fin­den ist. Zwei­feln Sie die Serio­si­tät des Shop­be­trei­bers an, kön­nen Sie Kon­takt auf­neh­men und die Qua­li­tät des Ser­vice selbst über­prü­fen.

Qualität zeigt sich bei Verpackung und Versand

Zu guter Letzt ist ein guter Wein­händ­ler an der Ver­pa­ckung und dem Ver­sand erkenn­bar. Das Genuss­mit­tel ist ein beson­de­res Gut, wel­ches mit größ­ter Vor­sicht und Auf­merk­sam­keit behan­delt wer­den soll­te. Erschüt­te­run­gen und eine rup­pi­ge Behand­lung kön­nen die Glas­fla­schen schnell beschä­di­gen und die köst­li­che Flüs­sig­keit ent­wei­chen las­sen. Wei­ter­hin kommt es geschul­ten Wein­ken­nern zudem nicht nur auf den Inhalt an, son­dern auch auf das Äuße­re. Ein sel­te­nes Samm­ler­stück, des­sen Eti­kett beschä­digt wur­de oder des­sen Kap­sel beim Trans­port oxi­diert ist, ver­liert beträcht­lich an Wert. Über­dies soll­te auch gewähr­leis­tet wer­den, dass beim Ver­sand auf die beson­de­ren Anfor­de­run­gen des edlen Weins geach­tet wird. Zu hohe oder nied­ri­ge Tem­pe­ra­tu­ren kön­nen den Geschmack des Weins nega­tiv ver­än­dern. Sol­che Gefah­ren kön­nen vom Wein­händ­ler ver­mie­den wer­den, indem Express­ver­sand ange­bo­ten wird. Denn in der Regel pas­sie­ren die Miss­ge­schi­cke bei der Zwi­schen­la­ge­rung, da der Ver­käu­fer kei­nen Ein­fluss auf die Lager­be­din­gun­gen neh­men kann.

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