Wachau

Eine der fas­zi­nie­rends­ten Wein­land­schaf­ten der Welt, an der mitt­le­ren Donau zwi­schen Krems und Spitz in Öster­reich gele­gen. Das Wein­an­bau­ge­biet ist cha­rak­te­ri­siert durch klei­ne, sich teil­wei­se steil über­ein­an­der tür­men­de Ter­ras­sen­wein­gär­ten, in denen auf ver­wit­ter­ten Urge­steinböden Grü­ne Velt­li­ner und Ries­lin­ge von Welt­klas­se wach­sen. Dane­ben wer­den klei­ne Men­gen Neu­bur­ger, Sau­vi­gnon Blanc und Gel­ber Mus­ka­tel­ler ange­baut. Durch die Öff­nung des Donau­tals nach Osten liegt die Wach­au im Ein­fluss­be­reich war­men pan­no­ni­schen Kli­mas, was dazu führt, dass die Trau­ben in der Regel voll aus­rei­fen kön­nen und teil­wei­se monu­men­ta­le Wei­ne erge­ben. Sie wer­den je nach Most­ge­wicht und Typus in die Kate­go­ri­en Stein­fe­der, Feder­spiel und Sma­ragd ein­ge­ord­net (Vinea Wach­au Nobi­lis Distric­tus). Aller­dings ist die Wach­au mit nur 1400 ha Wein­berg­flä­che eines der klei­ne­ren Wein­an­bau­ge­bie­te Öster­reichs. Her­aus­ra­gen­de Erzeu­ger sind Franz Hirtz­ber­ger, Emme­rich Knoll, F. X. Pich­ler, Rudolf Pich­ler, Pra­ger sowie die Genos­sen­schaft Freie Wein­gärt­ner.

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