Vin de Table

frz., Tafel­wein. 1. Euro­päi­sche Qua­li­täts­ka­te­go­rie für Wein. Die euro­päi­sche Gesetz­ge­bung unter­schei­det zwei Klas­sen: Vin de Table (Tafel­wein) und Vin de Qua­lité Pro­duits des Régi­ons Déter­mi­nées (Qua­li­täts­wein). 2. In der fran­zö­si­schen Klas­si­fi­zie­rung gehö­ren zur Grup­pe »Vin de Table« die eigent­li­chen Vins de Tables (Tafel­wei­ne) und die Vins de Pays (Land­wei­ne). Der Vin de Table als sol­cher bil­det die unters­te fran­zö­si­sche Qua­li­täts­ka­te­go­rie für Wein. Die Geset­ze für die Erzeu­gung von Wei­nen die­ser Kate­go­rie sind am wenigs­ten streng. Es kön­nen alle mög­li­chen Reb­sor­ten ver­wen­det wer­den, und es darf kein Jahr­gang auf dem Eti­kett ver­zeich­net sein. Vin de Table (VdT) stammt aus einer oder meh­re­ren fran­zö­si­schen Regio­nen, kann aber auch ein Ver­schnitt aus Wei­nen unter­schied­li­cher euro­päi­scher Anbau­län­der sein. Wird er mit Wei­nen ande­rer euro­päi­scher Län­der ver­schnit­ten, muss er den Zusatz »mélan­ge de vins de dif­férents pays de la Com­mu­n­au­té euro­péen­ne« (Mischung aus Wei­nen ver­schie­de­ner EU-Länder) tra­gen. Ver­schnit­te mit außer­eu­ro­päi­schen Wei­nen sind ver­bo­ten. Meist wer­den Vins de Table unter Mar­ken­na­men ange­bo­ten.

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