Val di Cornia

Wein­an­bau­ge­biet an der tos­ka­ni­schen Mit­tel­meer­küs­te, das von Piom­bi­no über Cam­pi­glia Marit­ti­ma bis nach Suvere­to reicht. In dem brei­ten, zum Meer hin offe­nen Tal herrscht ein war­mes, medi­ter­ra­nes Kli­ma, in dem beson­ders Mer­lot und Caber­net Sau­vi­gnon gut gedei­hen. Auf den rost­ro­ten, mine­ral­rei­chen Böden der obe­ren Tal­ebe­ne wer­den aus die­sen Sor­ten Wei­ne erzeugt, die zu den bes­ten Ita­li­ens gehö­ren. Im Bereich der Gemein­de Suvere­to dür­fen sie auch rein­sor­tig gekel­tert wer­den. Tra­di­tio­nell wer­den in der Gegend San­giove­se, Cilie­gio­lo und Mon­te­pul­cia­no ange­baut (dazu ein wenig Mal­va­sia Nera, Colo­ri­no und Syrah). In klei­ner Men­ge wer­den auch wei­ße Sor­ten kul­ti­viert: tra­di­tio­nell Treb­bia­no Tos­ca­no, Bian­co­ne und Anso­ni­ca, in den letz­ten Jah­ren ver­mehrt Pinot Bian­co, Char­don­nay und Clai­ret­te. Auch aus ihnen wer­den eini­ge aus­ge­zeich­ne­te Weiß­wei­ne erzeugt. Beson­de­rer Beliebt­heit erfreut sich bei den Win­zern neu­er­dings die rote Alea­ti­co-Rebe, aus der ein süßer Pas­si­to-Wein pro­du­ziert wird. Zu den Qua­li­tät­spio­nie­ren der Zone gehö­ren die Wein­gü­ter Tua Rita, Lorel­la Ambro­si­ni, Jaco­po Ban­ti, Mon­te­pe­lo­so und Gual­do del Re. Wegen der aus­ge­zeich­ne­ten Qua­li­tät sei­ner Rot­wei­ne erlebt das Val di Cor­nia einen gro­ßen Zulauf von Neu­win­zern und Inves­to­ren, die sich mit viel Kapi­tal, aber auch mit viel Hin­ga­be der Wein­er­zeu­gung wid­men. So sind z. B. vie­le der neu­en Wein­ber­ge im Dicht­stand mit bis zu 10 000 Stö­cken pro Hekt­ar ange­legt. Die Resul­ta­te die­ser Bemü­hun­gen wer­den erst in spä­te­ren Jah­ren sicht­bar sein.

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