Uva di Troia

Eine der bes­ten süd­ita­lie­ni­schen Rot­wein­reb­s­or­ten, deren Bestän­de sich zeit­wei­se auf weni­ge hun­dert Hekt­ar im Nor­den Apu­li­ens beschränk­ten. Erst in den letz­ten Jah­ren wird sie wie­der ver­mehrt ange­baut. Sie wird im tra­di­tio­nel­len Albe­rel­lo-Sys­tem gezo­gen (Erzie­hung der Rebe), bringt klei­ne Trau­ben mit dun­kel­blau­en Bee­ren her­vor und ergibt kräf­ti­ge, tan­nin­rei­che Wei­ne mit fei­nem Beeren- und Lakritz­ge­schmack. Meist wird sie mit ande­ren Sor­ten ver­schnit­ten, etwa im Cas­tel del Mon­te Ros­so, im Cacc’è mmit­te sowie in den Rot­wei­nen von Bar­let­ta, Cano­sa und Ceri­gno­la. Sie ist ältes­ten Ursprungs. Ob sie etwas mit der grie­chi­schen Stadt Tro­ja zu tun hat, ist frag­lich.

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