Trockenbeerenauslese

Abkür­zung TBA. Wei­ne der höchs­ten Prä­di­kats­stu­fe, die aus­schließ­lich aus rosi­ni­er­ten (rosi­nen­ar­tig ein­ge­trock­ne­ten) Bee­ren gewon­nen wer­den, die ein­zeln mit einer Sche­re aus der Trau­be her­aus­ge­schnit­ten oder mit einer Pin­zet­te her­aus­ge­le­sen wer­den, wenn nicht die gan­ze Trau­be ein­ge­schrum­pelt ist. TBAs sind edel­süß, hoch­kon­zen­triert, extraktreich, lang­le­big und von gro­ßer Fines­se. Eine TBA muss min­des­tens ein Most­ge­wicht von 150° Oechs­le bzw. 30 °KMW in Öster­reich haben (ledig­lich im deut­schen Anbau­ge­biet Baden liegt das Min­dest­most­ge­wicht bei 154° Oechs­le). Gro­ße TBAs haben jedoch ein Most­ge­wicht von 190 bis 300° Oechs­le. Sie zeich­nen sich nicht nur durch hohen Rest­zu­ckergehalt, son­dern auch durch hohe Säu­re aus. Berühm­te TBAs sind (ohne so zu hei­ßen) die Sau­ter­nes, die bes­ten Elsäs­ser Sélec­tions de Grains Nobles, die unga­ri­schen Toka­jer mit 5 Putt­on­yos sowie die deut­schen und öster­rei­chi­schen Prä­di­kats­wei­ne.

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