Rotgipfler

Urty­pisch öster­rei­chi­sche Weiß­wein­reb­s­or­te, deren Anbau­zen­trum in der Ther­men­re­gi­on, spe­zi­ell in den Wein­or­ten Gum­polds­kir­chen und Trais­kir­chen liegt. Der Name geht auf die kup­fer­far­be­nen Bee­ren zurück, aus denen ein gold­gel­ber, gehalt­vol­ler Wein mit fruchtig-vegetalem Bou­quet gewon­nen wird. Der Rot­gipf­ler wur­de frü­her oft als Cuvée mit der ver­wand­ten Sor­te Zier­fand­ler unter dem Namen Spätrot-Rotgipfler ange­bo­ten. Heu­te geht der Trend eher zu sor­ten­rei­nen Wei­nen. Exzel­len­te Qua­li­tä­ten lie­fern z. B. die Wein­gü­ter Stadl­mann und Karl Alphart. DNA-Analysen haben erge­ben, dass die Sor­te sowohl mit dem Tra­mi­ner als auch mit dem Roten Velt­li­ner ver­wandt ist. Außer­halb Öster­reichs fin­den sich auch noch klei­ne Rotgipfler-Bestände in Slo­we­ni­en.

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