Primitivo di Manduria

In den Wein­ber­gen um die apu­li­sche Stadt Man­duria (samt Nach­bar­ge­mein­den) wird seit alten Zei­ten die Pri­mi­tivo-Rebe ange­baut, aus der in der Ver­gan­gen­heit über­wie­gend süße und/oder Likör­wein (liquo­ro­so dol­ce natu­ra­le) und als tro­cke­ner auf­ge­spri­te­ter Likör­wein (liquo­ro­so sec­co). Nur sel­ten bis gar nicht wur­de er als durch­ge­go­re­ner, nicht­ge­spri­te­ter Rot­wein erzeugt. Heu­te ist gera­de die­se Vari­an­te im Trend, wobei der Wein auch ohne Rest­zu­cker wegen sei­nes hohen natür­li­chen Alko­hol­ge­halts (vor­ge­schrie­ben sind mind. 14 Vol.%, tat­säch­lich ent­hält er aber oft 16 Vol.%) leicht einen süßen Ein­druck am Gau­men hin­ter­lässt. Die bes­ten Wei­ne die­ser Sor­te sind opu­lent und tan­nin­be­tont. Sie zei­gen zwar leich­te Port­wein­no­ten in der Nase, aber auch fri­sche Aro­men von Schwar­zen Johan­nis­bee­ren und Zwetsch­gen. Sie sind rein­sor­tig aus der Primitivo-Traube gewon­nen und dür­fen nach neun Mona­ten Rei­fe­zeit frei­ge­ge­ben wer­den. Füh­ren­de Erzeu­ger sind Acca­de­mia dei Ras­ce­mi, Le Fel­li­ne, Per­vi­ni.

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