Neuburger

Hoch­wer­ti­ge Weiß­wein­reb­s­or­te aus Öster­reich, die sich in den letz­ten Jah­ren bei qua­li­täts­ori­en­tier­ten Win­zern wie­der gro­ßer Beliebt­heit erfreut, weil sie gehalt­vol­le, dezent-fruchtige Wei­ne mit zar­ter Wal­nuss­no­te und mil­der Säu­re ergibt. Gele­gent­lich erin­nern sie an einen Wei­ßen Bur­gun­der (in der Wach­au wird die Sor­te teil­wei­se noch heu­te Grü­ner Bur­gun­der genannt). Tat­säch­lich ist die Neuburger-Traube jedoch mit dem Roten Velt­li­ner und dem Sil­va­ner ver­wandt. Über ihren Ursprung kur­sie­ren meh­re­re Legen­den. Der popu­lärs­ten zufol­ge wur­de ein Reb­stock 1850 in der Donau trei­bend an die Ufer der Wach­au ange­schwemmt und von zwei ört­li­chen Win­zern aus­ge­pflanzt. Spä­ter gelang­te sie nach Spitz in die obere­re Wach­au und wur­de unter­halb der Burg Hin­ter­haus kul­ti­viert. Dort habe sie den Namen Neu-Burger erhal­ten. Heu­te ist die Sor­te in ganz Öster­reich anzu­tref­fen. Schwer­punk­te sind die Ther­men­re­gi­on und das Bur­gen­land, teil­wei­se auch die Wach­au.

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