Nero d`Avola

Qua­li­ta­tiv wich­tigs­te Rot­wein­reb­s­or­te Sizi­li­ens, mit der die Erneue­rung des sizi­lia­ni­schen Wein­baus in den 1990er Jah­ren begann. Nach­dem die Sor­te, die im 19. Jahr­hun­dert nur in den Pro­vin­zen Ragusa, Cal­ta­ni­set­ta und Syra­kus zu fin­den war, sich jahr­zehn­te­lang auf dem Rück­zug befand, wird sie nun­mehr in allen Pro­vin­zen ver­stärkt ange­baut. Sie ist hit­ze­be­stän­dig und genüg­sam und ergibt, wenn kurz geschnit­ten, aus­ge­zeich­ne­te, eigen­wil­li­ge Wei­ne, die an Him­bee­ren, Bit­ter­scho­ko­la­de, Lakrit­ze und Würz­kräu­ter erin­nern. Aller­dings wird sie erst in den letz­ten Jah­ren rein­sor­tig gekel­tert. Tra­di­tio­nell wird sie mit Nerel­lo Mas­ca­le­se, Per­rico­ne, San­giove­se, Frappa­to und ande­ren loka­len Sor­ten ver­schnit­ten, in den letz­ten Jah­ren ver­stärkt auch mit Mer­lot, Caber­net Sau­vi­gnon und v.a. Syrah. Sie ist in nahe­zu allen DOC-Rot­wei­nen Sizi­li­ens ver­tre­ten. Die Nero d´Avola , auch unter dem Syn­onym Cala­bre­se bekannt, besitzt mit­tel­gro­ße Trau­ben und klei­ne Bee­ren mit dicker, schwarz­blau­er Scha­le, die reich an Polyphe­n­o­len ist. Das Albe­rel­lo-Sys­tem ist die bewähr­te, tra­di­tio­nel­le Erzie­hungs­form die­ser Ree­be (Erzie­hung der Rebe), die mit Sicher­heit grie­chi­schen Ursprungs ist.

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