Nemea

Klei­ner, seit der Anti­ke bekann­ter grie­chi­scher Ort süd­west­lich von Korinth. Das gleich­na­mi­ge, etwa 1700 ha Reb­land gro­ße Her­kunfts­ge­biet bei Myke­ne umfasst inklu­si­ve Nemea 16 Gemein­den. Es gehört zur obers­ten Qua­li­täts­ka­te­go­rie OPAP und ist das wich­tigs­te Qua­li­täts­wein­her­kunfts­ge­biet auf dem Pelo­pon­nes. Aus der extrakt- und gerb­stoff­rei­chen Agior­gi­ti­ko-Trau­be, deren Reb­stö­cke teil­wei­se meh­re­re Jahr­zehn­te alt sind, wer­den tro­cke­ne und halb­tro­cke­ne Rot­wei­ne sowie rote Likör­wei­ne her­ge­stellt. Mit beson­de­rem Erfolg wer­den die rein­sor­ti­gen tief­dunk­len Nemea-Weine gekel­tert, ele­gan­te, aro­ma­ti­sche Wei­ne mit fei­nen Kräu­ter­no­ten, süßen Eichen­tö­nen und rei­fen Tan­ni­nen, die sich durch Kör­per­reich­tum und eine lan­ge Lager­fä­hig­keit aus­zeich­nen. Es gibt Bemü­hun­gen, eini­ge beson­ders gute, meist höher gele­ge­ne Ter­ro­irs (Höhen­la­gen zwi­schen 450 und 650 Meter ü.d.M., teil­wei­se bis 800 Meter) wie das der Gemein­de Kout­si mit einer Art Cru-Sta­tus zu beden­ken (Jah­res­pro­duk­ti­on: rund 35000 hl). Bekann­te Erzeu­ger sind Gaia, Papaio­an­nou, Skou­ras, Kour­ta­kis.

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