Naoussa

Nord­grie­chi­sche Stadt in Make­do­ni­en und sehr gutes gleich­na­mi­ges Qua­li­täts­wein­her­kunfts­ge­biet west­lich von Thes­sa­lo­ni­ki mit etwa 7000 ha Reb­flä­che. Seit Beginn des 19. Jahr­hun­derts wird dort Wein pro­du­ziert, heu­te kom­men haupt­säch­lich tro­cke­ne Rot­wei­ne und rote Likör­wei­ne von dort. Die Rot­wei­ne aus der hei­mi­schen Xino­mav­ro-Trau­be gehö­ren zu den bes­ten Grie­chen­lands. Sie sind gekenn­zeich­net durch eine kräf­ti­ge Säu­re, eine inten­si­ve Far­be, eine fruch­ti­ge Note (Schat­ten­mo­rel­len) und einen wür­zi­gen Cha­rak­ter. Bis­wei­len wird sie mit Mer­lot ver­schnit­ten. Der Naous­sa kann ein lager­fä­hi­ger, kräf­ti­ger und fei­ner Wein sein, des­sen Cha­rak­ter je nach Anbau­zo­ne dif­fe­riert. In der hüge­li­gen, teil­wei­se bis zu 400 Meter hoch gele­ge­nen Regi­on, die 1971 den Qua­li­täts­wein­sta­tus (OPAP) erhielt, erge­ben die Ter­ro­irs der Gemein­den Fytia, Yia­na­ko­ho­ri (Yana­ko­ho­ri), Mari­na, Naous­sa, Pol­la Negra und Trifo­los wohl die cha­rak­te­ris­tischs­ten Wei­ne. Neben den klas­si­schen Naoussa-Weinen gibt es eine Rei­he von erfolg­rei­chen Expe­ri­men­ten, z.B. mit rein­sor­ti­gen Mer­lots oder Syrahs. Bekannt gute Erzeu­ger sind Bou­ta­ri, Tsan­ta­lis, Kir Yian­ni (Kyr-Yanni).

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