Mostgewicht

Bezeich­nung für den Gehalt an Zucker, der in einer Wein­bee­re bzw. im Wein­most gelöst ist. Das Most­ge­wicht ist einer von meh­re­ren Indi­ka­to­ren für die Qua­li­tät des spä­te­ren Weins und gibt Auf­schluss über den poten­zi­el­len Alko­hol­ge­halt. Es gibt ver­schie­de­ne Mess­ver­fah­ren. Bei allen wird gemes­sen, um wie viel schwe­rer (genau dich­ter) eine Ein­heit Most im Ver­gleich zu einer Ein­heit Was­ser ist. Der Gewichts­un­ter­schied beruht über­wie­gend auf dem Zucker­an­teil des Mos­tes. Gemes­sen wird das Most­ge­wicht mit­hil­fe eines Refrak­to­me­ters oder eines Aräo­me­ters. Dabei gibt es ver­schie­de­ne Ska­lie­run­gen: neben der Mes­sung in Grad Oechs­le auch die Mes­sung in Klos­ter­neu­bur­ger Most­waa­ge (bzw. Babo), Bau­mé und Brix. Das Most­ge­wicht ist ein wich­ti­ger Indi­ka­tor für die Fest­le­gung des Lese­zeit­punkts (Mes­sen des Most­ge­wichts).

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