Mantonico

Alte, kala­bri­sche Weiß­wein­reb­s­or­te, die im Küs­ten­strei­fen ent­lang des Ioni­schen Mee­res ange­baut wird, in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten aber stark zurück­ge­gan­gen ist und erst in letz­ter Zeit wie­der vor­sich­tig nach­ge­pflanzt wird. Sie ergibt körper- und alko­hol­rei­che Wei­ne mit fein­wür­zi­gem Geschmack, die wegen der dicken Scha­le der Bee­ren auch leicht tan­ninhal­tig sind. Auch zur Erzeu­gung von süßen Pas­si­to-Wei­nen wird die Man­to­ni­co ver­wen­det, etwa für den Gre­co di Bian­co (zusam­men mit der Gre­co Bian­co). Die Sor­te ist grie­chi­schen Ursprungs und vor über 2000 Jah­ren nach Ita­li­en impor­tiert wor­den. Der Name geht auf das grie­chi­sche Wort »man­to­ni­kos« (Pro­phet) zurück.

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