Madiran

Ort­schaft in Süd­west­frank­reich auf hal­bem Weg zwi­schen Tou­lou­se und Bayon­ne und bekann­ter wer­den­de Rotwein-Appel­la­ti­on (1200 ha). Erzeugt wer­den voll­kom­men eigen­stän­di­ge, kräf­ti­ge, tan­nin­rei­che Wei­ne mit tief­dunk­ler Far­be, pfeffrig-würzigen Aro­men und mehr oder min­der aus­ge­präg­ten ani­ma­li­schen Noten. Eini­ge der bes­ten wer­den rein­sor­tig aus Tan­nat-Trau­ben gekel­tert, der wohl gerb­stoff­reichs­ten Rot­wein­trau­be über­haupt. Die Standard-Cuvée ist mil­der und besteht aus Tan­nat mit Caber­net Sau­vi­gnon, Mer­lot oder Caber­net Franc und Fer Ser­va­dou. In sei­ner Jugend ist der Mad­iran oft unge­bär­dig, hart und tan­nin­be­tont. Doch nach ein paar Jah­ren Rei­fung (je nach Wein drei bis acht Jah­re) öff­net er sich und zeigt sich als hoch­kon­zen­trier­ter, eigen­wil­li­ger, cha­rak­ter­vol­ler Wein. Emp­feh­lens­wer­te Erzeu­ger sind Aydie-Laplace, Bar­réjat, Bibi­an, Bou­s­cas­sé, Mon­tus, Pichard.

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